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SSD und Ruhezustand/Standby


Alexander

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Es ist nicht direkt schädlich aber der Ruhezustand schreibt eben Daten auf die SSD und da eine SSD nur eine begrenzte Anzahl an Schreibzyklen hat sagt man das es besser ist keine Ruhezustand zu benutzen.

Ich persönlich habe einen guten Test gelesen in dem sehr gut beschrieben stand wie lange eine SSD mit den garantierten Zyklen bei normalen gebrauch halten wird.

Es waren über 10 Jahre und in 10 Jahren habe ich schon min 3 neue Notebooks ;-)

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  • 1 Monat später...

Es gibt zwei Energiespar-Modi in Windows

1. Ruhezustand - Persistiert die gesamten Daten vom Arbeitsspeicher auf die Festplatte und schaltet den Rechner komplett ab. Windows erkennt nach dem Neustarten, dass der Rechner im Ruhezustand Modus herunter gefahren wurde und lädt die Daten zurück in den Arbeitspeicher, was etwas schneller geht als ein kompletter Kaltstart, da die RAM Daten in einem Stück Sequenziell gelesen werden können. Dieser Modus ist aber langsamer als der Standby Modus

2. Der Standby Modus schaltet den Rechner nicht komplett aus sondern deaktiviert nur alle nicht verwendeten Komponenten und lässt den Rechner in einem Minimalbetrieb weiter laufen. Dieser Modus kostet aber Akku Power.

Bei einer SSD empfehle ich komplett auf den Ruhezustand zu verzichten, da die Festplatte auch Random 4k Reads deutlich schneller durchführt. So ist das komplette Hochfahren des Rechners mit SSD gleich schnell oder vieleicht minimal langsamer als das Reaktivieren des Rechners aus dem Ruhezustand bei einer normalen HDD.

Der Inhalt des RAMs wird übrigens in die hibernate.sys gespeichert. Um diesen Festplattenspeicher frei zu geben und den Ruhezustand zu deaktivieren. Einfach cmd.exe als Administrator ausführen und "POWERCFG -H OFF" eingeben. Für weitere Fragen an Google wenden! ;)

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Wenn ich mir die Tests/Berichte z.B. aus der letzten c't so ansehe, ist es fraglich ob es wirklich notwendig ist den Ruhezustand bzw. suspend-to-disk abzuschalten.

Selbst wenn bei 16GB RAM alles auf die Platte geschrieben wird, dauert es bei einem einigermaßen normalen Nutzerfehrhalten Jahre bis die Performance wirklich sinkt. Und in 5 Jahren hab ich bestimmt keine 256GB SSD mehr im Notebook ;-)

Viele Grüße

outi

Bearbeitet von nanodog
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Die frage ist doch eigentlich, ob du den Ruhezustand nutzt oder nicht. Ich für meinen Teil habe es grundsätulich deaktiviert.

System bootet mit der SSD in 40sec durch bis zum Anmeldebildschirm. was soll mir also der Ruhezustand noch für vorteile bringen, ausser das er auf der SSD 16gb platz frist?

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nun, das aufwachen aus dem ruhezustand ist trotzdem schneller als ein normaler boot. auserdem sind evt. laufende programme sofort wieder da, die ich bei einem reboot erst wieder starten müsste. Auserdem, selbst bei 16 gb arbeitsspeicher, werden diese nur dann komplett geschrieben, wenn auch 16 gb genutzt werden. ich selbst habe bei 8 gb meist eine nutzung von 3-6 gb, also auch nur diese werden auf die platte geschrieben. Daher ist der performanceverlust doch sehr gering, sollte er überhaupt eintreten. Und selbst wenn mein arbeitsspeicher immer auf vollast laufen würde und er jedesmal 8 bzw. 16 gb schreiben würde, wäre das auch irrelevant. Weil mal ehrlich, ich kaufe mir eine sauteure technologie damit alles mögliche schneller ist, aber muß dafür auf bisherige standartfeatures verzichten und muß 2 millionen details beachten damit ich das teuere ding nicht ausversehen kaputt mache?

Wenn ich mir 16 gb leisten kann, kann ich mir auch ne 512er statt ner 256er kaufen, wenn mich die dauerhaften 16gb der hibernationsfiles stören. Wenn ich eine ssd kaufe mit der kapazität von x, werde ich nicht x-iwas partitionieren weil sich dann die performance besser verhält usw.

Wenn all das wirklich noch notwendig wäre, würde ich ne ssd nicht mal mit ner kneifzange anfassen weil dann wäre es völlig unausgereifte technologie, das dem aber nicht so ist beweisen aktuelle tests, und so manchen mythos sollte man anheim rechnen das er aus der technologischen steinzeit stammt. Was im it bereich jede behauptung ist, die älter als 5 minuten ist und nicht neu verifiziert wurde. Das das die meisten leute nicht tun, sieht man an vielen ansichten was festplatten, ram, cpu's und 1000 anderen sachen jeden tag in verschiedenen foren sieht.

beispiele:

cpu früher, max takt = max tdp

cpu heute, nominaltakt = max tdp, turbo = weit höhere tdp was zu erhötem lüftereinsatz führt

ram heute = in großen mengen verfügbar, virtueller speicher eig. unnötig. also am besten eigenen maxwert testen und doppelt bestücken

ram früher = sehr teuer, zum teil schlecht verfügbar. Also max bezahlbaren speicher rein, den man nutzen konnte, und rest mit virtuellem und eben sehr langsamen speicher machen.

festplatten früher = waren sehr teuer, wenn man unterteilungen benötigte wurde partitioniert, dadurch aber verschnitt sehr hoch, weil noch eine festplatte war zu teuer.

festplatten heute = sehr billig (auser die kartelle schlagen zu wie im moment, weil es herscht keine festplatten knappheit auser bei einem hersteller, der rest schlägt einfach so die preise hoch). Wenn ich unterteilungen benötige und so wenig wie möglich verschnitt haben möchte setz ich eben 5 in mein desktop und 2-3 je nach bauart in den lappi.

ssd früher = sehr teuer, sehr anfällig bei "fehlnutzung"

ssd heute = wird langsam bezahlbar, auch für den consumer und nicht nur für den profi sinnvoll nutzbar. Und zwar so gut nutzbar das inzwischen die mlc ssd's auch im profibereich die slc ssd's ablösen. In den ds8000 zb. laufen so viele ssd's im raid schon so lange, und ich habe keine ahnung obs da trim gibt, das ich mich echt frage was dieses "besondere" an den ssd's sein soll, das ich mich bei deren nutzung einschränken sollte?

Wenn du die mtbf einer ssd nimmst, sagen wir mal einer 256er, bei mittlerer nutzung, und täglich 3 mal dein 16 gb hibernation voll auschreibst, hält deine ssd rein rechnerisch ca. 8 jahre. Aber vermutlich wirst du sie bereits in 4 jahren, weil zu klein und zu langsam, wegwerfen.

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Danke für die Antworten.

Wollte nur mal wissen wie das ist, man liest ja des Öfteren wo man nicht überall bei SSDs aufpassen muss.

Man kauft sich ja nicht so ein Teil um knapp 200€ um dann immer dreimal zu überlegen ob das meine SSD verträgt.

LG

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