Kurz gesagt: Das eine bereitet die Hardware vor, das andere bereitet die Software vor.
1. Windows Schnellstart (Software-Ebene)
Hierbei handelt es sich um eine Art „hybriden Ruhezustand“. Wenn du den PC ausschaltest, beendet Windows zwar deine Programme, speichert aber den Kernel (den Kern des Betriebssystems) und die geladenen Treiber in einer Datei auf der Festplatte. Beim nächsten Start muss Windows nicht alles neu initialisieren, sondern lädt einfach dieses „Abbild“.
2. BIOS "Windows 8 Fastboot" (Hardware-Ebene)
Diese Einstellung steuert, wie das Mainboard (die Hardware) reagiert, bevor Windows überhaupt geladen wird.
Aktiviert: Das BIOS überspringt zeitaufwendige Hardware-Checks (POST), sucht nicht nach USB-Laufwerken zum Booten und initialisiert die Grafikkarte nur minimal. Das spart wertvolle Sekunden beim Einschalten.
Deaktiviert: Der PC macht einen gründlichen Hardware-Check und gibt dir meist ein längeres Zeitfenster, um mit einer Taste (wie F2 oder F12) ins BIOS zu gelangen.
Was passiert, wenn Windows "An" und BIOS "Aus" ist?
Wenn du diese Kombination wählst, passiert Folgendes:
Langsame Hardware-Phase: Der PC braucht nach dem Drücken des Power-Knopfs erst einmal ein paar Sekunden, um das Logo zu zeigen und die Hardware zu prüfen.
Schnelle Software-Phase: Sobald das BIOS die Kontrolle an die Festplatte übergibt, greift der Windows-Schnellstart. Windows lädt den gespeicherten Kernel blitzschnell und du landest fix auf dem Desktop.
Das Ergebnis: Dein System startet insgesamt immer noch recht flott, aber du verlierst eben die Zeitersparnis, die das Alienware-Mainboard durch das Überspringen der Hardware-Tests bieten würde.