So trivial ist das tatsächlich nicht. Angenommen man kauft ein AW Notebook für (inzwischen) 6K mit Super-Dupa-Garantie-Erweiterung. Nun raucht das Mobo nach einem Jahr ab und man bekommt ein neues. Dann wäre es schon wünschenswert, wenn der Service-Tag zur OVP, zur Rechnung, zur Bodenplatte, wie auch dem Mainboard inkl. BIOS übereinstimmt.
Bei Lenovo ist das so, dass die Service-Leistungen wie unter anderem der Premium Care an der Serialnummer (äquivalent zum Service-Tag) gekoppelt sind, nicht am Käufer oder Rechnung. Raucht das Mainboard (oder CPU/ GPU) ab, wird nach dem Wechsel mit einem speziellen Tool (Lenovo Golden Key Tool) diese Daten wieder ins BIOS geschrieben. Liegt zum Teil auch daran, weil Lenovo Tools diesen Wert auslesen und direkt auf die Support-Seite verlinken, falls man die Garantie-Leistung verlängern will oder Akku und andere Ersatzteile bestellen will etc. Dank der Seriennummer ist halt immer klar, welches Gerät es genau ist und entsprechend damit auch gleich die richtigen Ersatzteilkataloge, Historie, Reparaturaufträge, Kaufdatum, Treiber usw. hinterlegt.
Viel anders macht Dell das mit der Service-Tag Nummer auch nicht, nur dass der User darüber keine bzw. nur wenige Informationen bereitstellen. Wenn ich mich richtig erinnere, kann man mit dem Service-Tag sich nur die entsprechenden Treiber anzeigen lassen und vorhandene Garantie prüfen. Ersatzteile, Service-Leistung usw. geht nur mit Kontaktaufnahme via Dell, aber die Service-Tag brauchst du halt dafür.