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undervolting für bessere Temperaturen (Skylake)


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Da es hier einige gibt, die mit den neuen Aliens recht hohe Temperaturen für die CPU berichten, aber nicht die WLP tauschen möchten, will ich hier beschreiben wie man mit der Verringerung der CPU Spannung die CPU ein paar °C Kühler machen kann. Ich verwende dazu ThrottleStop, da Intel XTU mit meinem XPS 15 und der i7 6700hq Probleme hatte. Auch ist diese Anleitung nur auf Skylake CPUs getestet. Für anderen CPU Generation braucht man eventuell anderen Einstellungen. Eine genaue Übersicht aller Funktionen von Throttlestop gibt es hier, jeder sollte das lesen.

Als erstes ThrottleStop installieren und mit Admin-Rechten Starten. Danach bekommt ihr eine Übersicht der CPU mit ein paar Einstellmöglichkeiten, hier noch nichts ändern. Unterhalb der CPU Übersicht gibt es das Feld 'FIVR', drauf klicken.

TS_01.JPG

Ein neues Fenster geht auf, in dem ihr die 'CPU Core Voltage' mit einem Hacken aktiviert und auf 'Adaptiv' stellt. Weiter unten könnt ihr mit einem Regler einstellen, um wie viel die Spannung verringert werden soll. Ich habe 'CPU Core', 'Intel GPU' und 'CPU Cache' verändert. Die Werte die in dem Kasten rechts zu sehen sind laufen bei mir stabil. Wichtig ist, dass bei 'CPU Core' und 'CPU Cache' der gleiche Wert stehen muss! Ansonsten geht es nicht bei Skylake CPUs. Für andere CPU Generationen sind anderen Einstellungen notwendig.

TS_02.JPG

Mit den Einstellungen wie oben habe ich folgenden Ergebnisse erzielt. In rot ohne undervolt, in grün mit. Für die Werte habe ich Dota2 gespielt, was mein XPS 15 gut auslastet. Die Temperatur der CPU ist etwas gesunken, vor allem sind die hohen Temperaturen am Anfang nicht mehr da. Was sich bei mir aber deutlich verbessert hat ist der CPU Takt.

Wenn eure CPU schon mit (max) Turbo läuft aber hohe Temperaturen hat, wir das verringern der Spannung die Temperaturen mehr verringern als bei mir. Ich konnte die Temperaturen zwar nicht viel verbessern, dafür aber die Leistung.

TS_03.JPG

Durch das untervolten kann in der Regel nicht kaputt gehen, das System wir nur instabil. Wenn es zu BSODs kommt, die Spannung wieder etwas noch oben schrauben. Aber wie immer gilt: nachdenken bevor man was macht und für eventuelle Schäden übernehme ich keine Haftung.

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Nicht kaputt gehen stimmt leider nicht ganz :( hab einen i7 980X auf dem gewissen der nach reduzieren einer Nebenspannung gar nicht mehr lief. Auch meinen aw18 hat es gebrickt die Vcore zuweit zu senken. Er startete gar nicht mehr und man musste umständlich das Bios clearen...war ne ziemliche Macherei...also nicht übertreiben beim Spannung senken. Nur in kleinen Schritten dann wirds nur instabil und alles ist gut. Geht man zu weit runter kanns ernstere Probleme geben. 

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Der Warnhinweis ist richtig angebracht.

Sicherheitshalber deshalb auch noch ein Hinweis, dass man Werte nicht 1 zu 1 übernimmt, gerade wenn man sich nicht auskennt. Schließlich "wohnt" die CPU ja in den neuen Modellen auf einem anderen Mainboard,  ist in einem anderen Gehäuse, in einem Gerät mit einem anderen Thermaldesign. 

Ich würde wohl mit dieser Methode eher Finetuning betreiben, um Temperaturen noch ein wenig herunterzubekommen, zuvor aber mich um die Beseitigung der eigentlichen Ursachen kümmern, wenn ich ein echtes Temperaturproblem hätte. 

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vor 3 Minuten schrieb captn.ko:

Nicht kaputt gehen stimmt leider nicht ganz :( hab einen i7 980X auf dem gewissen der nach reduzieren einer Nebenspannung gar nicht mehr lief. Auch meinen aw18 hat es gebrickt die Vcore zuweit zu senken. ...

Hmm, interessant. Davon habe ich noch nichts gehört. Zu viel ist dann wohl in beide Richtungen eine schlechte Idee.

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Ja ist ne schlechte Idee. Die Spannungen in CPUs stehen in Beziehungen zu einander. Du hast einen ,,Spannungsgenerator,, in der cpu der die Inputspannung für die einzelnen Bereiche steuert. Also die vcore, vram, vuncore usw daraus ,,erstellt,, diese Spannungen müssen in Bestimmten Verhältnissen zueinander eingestellt sein um zu große Potenzialunterschiede zu vermeiden. Bei meinem 980x war der Fehler das der Unterschied von der Spannung des Speichercontrollers zur Vcore nicht mehr als 0.1v betragen darf. Das wusste ich damals halt nicht.

 

Also wirklich vorsichtig und langsam rantasten

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@captn.ko nur interessehalber ... weißt du ob der Schutzmechanismus des intel XTU bei deinem beschriebenen Szenario auch versagen würde? 

Das Tool bringt doch einen Watchdog mit, der bei einem instabil gewordenem System automatisch aktiv wird. Bei mir ist es bisher immer so gewesen, dass das XTU Tool nach einem Crash  (verursacht durch ein übertriebenes Setting) immer automatisch auf die Default-Werte zurückgesetzt war, mit dem das System konsequenterweise wieder geladen wurde.  

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Xtu kann nur zurück setzen wenn das system nachher noch bootfähig ist... in meinen 2 beschrieben fällen war es das nicht mehr.

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Das ist ja letztendlich die Frage. Zu welchem Zeitpunkt registriert der Watchdog den Crash und wann leitet er die schützenden Gegenmaßnahmen ein. 

Macht er das unmittelbar beim BSOD (das System ist ja nicht augenblicklich tot) oder passiert das erst während des automatisch initiierten Reboots. 

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Aber auch hier gilt, es kann immer was passieren und es gibt immer jemanden der etwas dadurch kaputt gemacht hat. In diesem Falls hat es @captn.ko getroffen. Ich undervolte erst seit dem Intel i5 2500k und habe bis jetzt noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht. Verschiedene Desktop Rechner, 2 Aliens, ein Sony und jetzt das XPS Notebook wurden durch das Verringern der Spannung nicht beschädigt und ich hatte Kühler CPUs :)

Was @Blue geschrieben hat ist noch wichtig. Meine Zahlen kann man nicht auf anderen Notebooks übertragen! Klein Anfangen, mit -25 bis -50 mV und dann in 25 mV Schritten hoch arbeiten. Mehr als -150 mV hat bei mir keinen Unterschied gemacht. Letztendlich bin ich bei -125 gelandet weil ich mit -150 mV einen BSOD hatte, allerdings kann das auch an was anderem gelegen haben.

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Wenn es einen bsod gibt... es gibt aich durchaus fälle wo es klick macht und die Kiste geht aus... da kommt auch xtu nicht mit denke ich. Zumal ich beim gebrickten aw18 auch xtu genutzt hatte.

Dem entgegen stehen aber hunderte abstürze die problemlos wieder bootbar waren... also scheint die chance relativ gering zu sein ;) 

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