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Alienware m15 R1 (Testbericht, Modding, Benchmarks etc)


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Wenn ich als Zweitgerät nicht noch den AW17R5 hätte, wäre so ein 15ner auch eine gute Option :) 

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  • 4 Monate später...

Wie bereits erwähnt, wollte ich noch mal einen kurzen Nachtrag zum m15 R1 in der Max-Ausstattung geben. Das Test-Gerät hat folgende Ausstattung:

Technische Daten des Gerätes:

  • Alienware m15 R1 (2018)
  • CPU: Intel i9-8950HK
  • GPU: RTX 2080 Max-Q 8GB
  • RAM: 32 GB @ 2.666 MHz (erweiterbar)
  • SSD: 2x m.2 PCIe SSD (2280)
  • Panel: FullHD 144Hz (kein G-Sync)
  • 240W Netzteil (ausstattungsabhängig)
  • Optional: 90Wh Akku oder 2,5" SSD/ HDD Slot

Bilder und Kommentare zur Haptik und Optik spare ich mir jetzt mal, da diese sich zum ersten Gerät nicht unterscheiden. Im Repaste-Guide m15 hatte ich schon bereits berichtet, dass auch bei diesem Gerät die übliche Qualität bei den Pads und der Wärmeleitpaste zu finden war. Ansonsten gab's eigentlich nicht viel negatives auszusetzen.

 

Powerlimits und Leistung

Ich hatte anfangs gehofft, dass ich mit'm 240w Netzteil und 'nem K-Prozessor mich etwas mehr austoben kann, aber leider waren die Powerlimits fast identisch zu der non-K Variante, also war auf CPU-Seite nicht wirklich viel mehr rauszuholen. Die Powerlimits sind wie so oft, von den Einstellungen im AWCC abhängig: (Powerlimit 1/ Powerlimit 2)

  • Profil "Still": 45w/ 90w
  • Profil "Kühlen": 45w/ 90w
  • Profil "Ausgeglichen": 60w/ 90w
  • Profil "Leistung": 78w/ 90w (Lüfter dauerhaft 100%)

Hinzu kam, dass alle OC-Features durch das BOIS gesperrt waren. Es gab weder im BIOS irgendwelche Performance-Settings, noch im AWCC die Möglichkeit Overclocking zu aktivieren. Man konnte zwar mit ThrottleStop und XTU ein wenig Feintuning betreiben, jedoch musste man sich an Intels Spezifikation halten.

 

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Im Fall des 8950HK, ging nicht mehr als 4,8 GHz (Single-Core) und auch nur 30 Sekunden (Turbo Boost Power Short Time Window), danach wurde soweit runtergetaktet bis man unterhalb der 78w blieb. Hatte man ein entsprechendes UV-Setting und blieb von dem PL fern, war 4,2 GHz all-Core der Höchst-Takt. Für mich persönlich ein wenig schade, weil es das Benchen etwas einschränkt und die CPU-Performance im direkten Vergleich zum 8750H mit 3,9 GHz all Core sich nicht all zu sehr unterscheidet. Gut, mit 3 Watt mehr kann man nicht wirklich viel mehr Punkte rausholen. Hier hätte ich mir das selbe Setup wie im m15 R2 gewünscht. Trotz selben VRM-Layout, sind hier die Powerlimits bei 90w/90w.

Von der "daily-usage" Seite her gesehen, ist das Setting durchaus in Ordnung. Mit -165mV UV und CB R20 bleibt man mit den 4,2 Ghz auch knapp unter den 78w, sofern natürlich die Kühlung mitspielt. Der 8950HK performt ansonsten super und der Boost von 4,8 GHz kann hier und da schon mal von Vorteil sein. Insgesamt ist die Leistung mehr als völlig ausreichend für das schmale Gehäuse und die Kühlung. Viel mehr Spielraum würde man ohnehin nicht haben.

Idle mit Boost ohne großartigen Load:

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Die Temperaturen beim spielen würde ich als "gut beherrschbar" einstufen. Wobei ich hier natürlich anmerken muss, dass man solche Temperaturen nur im Optimal-Fall mit LM, UV und gemoddeten U3-Kühler erwarten darf. So sehen die Temperaturen nach 30 Minuten in FarCry 5 aus:

 

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Zusammen mit dem 144Hz Panel ist die Gaming-Leistung für so ein schmales Notebook wirklich bemerkenswert. Auch die Benchmark-Ergebnisse sind respektabel.

 

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  • 9 Monate später...

Mal wieder habe ich ein m15 R1 in die Finger bekommen. Auch wenn das Gerät nicht mehr das neuste ist, sind zumindest die Ergebnisse noch absolut vertretbar (in der Klasse), denn schließlich hat sich zur Super-Variante und dem Upgrade auf den i7-9750H nicht wirklich viel getan. Besonders die Ergebnisse im Vergleich zur Vollausstattung (i9-8950HK & RTX 2080MQ) finde ich interessant. Hier das Gerät im Überblick:

Technische Daten des Gerätes:

  • Alienware m15 R1
  • CPU: Intel i7-8750H
  • GPU: RTX 2070 Max-Q 8GB
  • RAM: 32 GB @ 2.666 MHz
  • SSD: 2x m.2 PCIe SSD
  • 240W Netzteil
  • 90Wh Akku

Powerlimits und Leistung

  • Profil "Still": 45w/ 90w
  • Profil "Kühlen": 45w/ 90w
  • Profil "Ausgeglichen": 60w/ 90w
  • Profil "Leistung": 78w/ 90w (Lüfter dauerhaft 100%)
  • Max-Q Limitierung 90w

 

Natürlich habe ich, wie bei jedem m15 R1, das Gerät gereinigt, einen vernünftigen Repaste & Repad durchgeführt (Problematik Wärmeleitpads m15 R1) und selbstverständlich auch die oben genannten Mods umgesetzt. Halt um die maximale Kühl- und Rechenleistung zu gewährleisten. Auf die CPU kam Liquid Metal (inkl. Auslaufschutz) und auf die GPU Wärmeleitpaste (Noctua HT-N2). Gebencht wurde auf dem gemoddeten U3-Kühler (kleine Version). CPU lief undervoltet auf -135mV.

 

Mainboard mit ersten Mods:

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Im direkten Vergleich ist der Die der 2070MQ etwas kleiner bzw. kürzer als von der 2080MQ, ansonsten ist der Rest ziemlich identisch. Weitere Bilder von den Mods habe ich mir gespart, da es im Prinzip immer das gleiche Notebook ist und sich die Mods nicht unterschieden. Interessanterweise war im Gitter der Bodenplatte zu dem schwarzen Vlies noch zusätzliches Kunstoff-Mesh mit drin, was den Luftstrom noch weiter ausgebremst hat. Das flog natürlich direkt mit raus.

 

CB R15 und R20 habe ich mir an der Stelle gespart, da es wie beim ersten Gerät die gleiche CPU mit gleichen Powerlimits ist. Daher nur der Nachtrag mit dem aktuellen CB R23. Glücklicherweise ließ sich die CPU mit dem BIOS 2.5.0 noch undervolten, da man mit Stock-Settings bereits nach wenigen Sekunden gnadenlos ins Thermal Throttling läuft. Da helfen dann auch LM, U3-Kühler, Lüfter auf 100% nicht mehr. (*1) Der Wert -135mV ist da optimal, weil die CPU bei 100% Auslastung eine Package Power von 68-69w erzeugt/ verbraucht und damit unter den Powerlimits liegt. Temperaturtechnisch ist dabei auch noch alles im grünen Bereich, jedenfalls mit diesem Setting.

Cinebench R23:

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Final Fantasy Benchmark:

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HW Log während des FF-Benchmarks:

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Lustigerweise ist der 8750H mit der 2070MQ hier kaum schlechter als die Konfig mit dem 8950HK und der 2080MQ.

 

3D Mark:

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Im 3D Mark konnte sich die 2080MQ zumindest ein wenig absetzten.

 

AC Valhalla (30 Minuten):

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Mit allen Mods, dem Kühler, UV usw. kann man problemlos mit dem flachen Notebook zocken und es macht auch Spaß, jedoch muss ich auch zugeben, dass solche Werte (und Scores) für die meisten eher unrealistisch sind. Es soll vielmehr zeigen, was möglich ist, wenn man die Lust drauf hat.

1*: Laut NBRF führt das BIOS 2.5.0 zur Undervolt-Sperre, aber wohl nicht bei allen Geräten. Zumindest waren einige m17 R1 davon betroffen. Mit der BIOS Version 2.4.1 fährt man bei den Geräten am besten.

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