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  1. Moin, ich hole dieses Thema mal wieder aus der Versenkung. Ich hatte die letzten Tag mal ein paar freie Stunden und habe die genutzt, um eine Idee zur Verbesserung meiner Lüfterregelung umzusetzen. Die alte Regelung ist vor einigen Wochen rausgeflogen. Grund dafür waren die Temperatursensoren, die mit Wärmeleitkleber an den Kühlkörpern befestigt waren. Die haben sich über die Zeit gelöst und so keine verlässlichen Informationen mehr geliefert, was eine unzureichende Kühlung zur Folge hatte. Beim Umbau auf die originale Regelung ist mit einmal mehr der DMC-Slot aufgefallen den der 18er besitzt und bei mir nicht belegt ist. Dabei kam mit eine Idee: Zunächst ist mir aufgefallen, dass der DMC-Slot aussieht wie ein mini PCIe-Port der über eine zusätzliche Reihe Kontakte verfügt. Eine kurze Recherche hat jedoch ergeben, dass dort kein nutzbarer PCIe hinter steckt und nur der Port der gleiche ist - also physikalisch passen würde. Nach etwas mehr Online Suche habe ich einen Schaltplan vom 18er gefunden. Dort war die Belegung des DMS-Slots aufgeführt. Dabei ist mir aufgefallen, dass zwar nicht alle Pins mit der Belegung vom PCIe übereinstimmen, aber fast alle. Auch die, die für einen USB-Port benötigt werden. Also habe ich mit für ein paar Euro einen PCIe-USB-Adapter gekauft und ausprobiert. Das Resultat war ein voll nutzbarer USB 3.0 im Gehäuse. Einige Woche vorher bin ich durch Zufall über ein Plugin für die Lüfterregelungssoftware FanControl gestoßen, was eine Lüftersteuerung über einen COM-Port ermöglicht, an dem ein Mikrocontroller angeschlossen ist. Auch ein vorgefertigtes Programm für einen Arduino habe ich gefunden. Darauf hin habe ich mir eine Platine erstellt, die einen Arduino mit einem USB-A Stecker und drei Lüfteranschlüssen für die drei Lüfter im 18er bereitstellt und dabei in den verfügbaren Raum passt. Die Platine habe ich mir dann mit meiner mini CNC-Fräse hergestellt und mit einem Kaltschweißband umwickelt zur Isolation. Durch die erste Lüfterregelung, die ich gebaut habe, hatte ich bereits die passenden Stecker und Buchsen für die originalen Lüfter, womit auch diese Lösung Plug&Play ist und sich ohne Rückstände wieder in den originalen Zustand übertragen lässt. Das Resultat überzeugt mich sehr. Die Lüfter sind im normalen Betrieb (Browser, Office, usw.) unhörbar, während die originale Regelung immer zwischen ausgeschalteten und deutlich hörbar drehenden Lüftern gewechselt hat. Durch die frei konfigurierbaren Lüfterkurven kann die Regelung für jedes Szenario perfekt abgepasst werden. Eine wirklich schöne Lösung. Auch lässt sich im Programm auf dem Mikrocontroller ein "Notlauf" definieren, damit die Lüfter einen bestimmten Leistungszustand fahren, falls die Software sich aufhängt und länger als 5s keine Informationen schickt. Ich hätte auch zu alle dem gerne ein paar Fotos hochgeladen aber mein Kontingent ist überschritten. Ich habe leider nicht herausgefunden wie ich die älteren großen Dateianhänge löschen kann. Vielleicht kann mit da ja jemand helfen, damit ich nochmal ein paar Fotos von meinem Aufbau nachreichen kann.
    1 Punkt
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