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Frei konfigurierbare Lüfterregelung


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So: Einige Stunden Arbeit und ein halbes Duzend Wutanfälle später ist alles hübsch in meinem Alien verstaut. Die Stecker zu machen war echt die Hölle. Warum kann man sich glaube ich denken, wenn man das nächste Bild sieht:

02.jpg.bdc375fb6eed25c13fec307b328b9ba0.jpg

Das ist das innere von so einem Lüfterstecker. Nicht besonders groß. :D

Aber schlussendlich habe ich alle Stecker dran bekommen und die Platine wird jetzt von den Lüfteranschlüssen auf dem Mainboard versorgt. Von außen die der Umbau unsichtbar. Das Beste ist, dass ich so keine Umbauten am Gerät selber vornehmen musste. Nichts musste getrennt, gelötet oder gebohrt werden. Damit ist der Umbau jeder Zeit im Handumdrehen rückgängig zu machen. 

 

Ich habe mich dafür entschieden, die Lüfterkabel an die Platine zu löten. Sol lassen sich die Lüfter immernoch am Kabelende durch einen Stecker trennen aber man läuft nicht Gefahr, dass dich der Stecker an der Platine irgendwann löst. Die Sensoren sind weiterhin nur gesteckt. Da ist aber eine Sicherheit im Programm eingebaut. Wenn sich ein Sensor löst erkennt das die Software und schaltet den Lüfter auf maximale Leistung. 

06.jpg.ef10bedab0dc2d633b46465425d440ed.jpg

 

 

Eingebaut ist die Platine jetzt in einem "HDD-Adapter". Dieses Teil passt in den HDD Käfig mit dem normalen 2,5" Formfaktor. 

03.jpg.ca78fb57c8823c0845817c907fe93187.jpg01.jpg.1a2a272d2f25fce7eef5f5e1cf2d0380.jpg07.jpg.81a415145a8a177dffd040a4bbf3ec76.jpg

Auf dem Bild zu sehen ist noch die Version 1. Die war leider 1mm zu hoch und der Deckel vom Laptop ging nicht mehr zu. Die Version 2 hat den Platz etwas besser ausgenutzt und die Platine 1,5mm tiefer gelegt. 

 

Das Programm hat inzwischen von mir ein kleines Update bekommen. Es verfügt jetzt über eine geänderte Bootroutine, die sicherstellt, dass die Lüfter immer korrekt anlaufen können. Vorher habe ich sporadisch den Fehler gehabt, dass die Lüfter nur mit 100% liefen. Nach einem Neustart ging es meist wieder. Jetzt ist dieser Fehler aber behoben. 

 

Außerdem überlege ich also zweite Art der Lüftersteuerung zu implementieren. Aktuell ist der Ablauf wie folgt:

  1. Ist-Drehzahl wird gemessen
  2. Temperatur wird gemessen
  3. Aus Temperatur wird anhand der Tabelle die Soll-Drehzahl ermittelt
  4. Soll- und Ist-Drehzahl werden der PID-Regelung übergeben
  5. Der, aus der Regelung kommende, Korrekturwert wird zum stellen der Ausgangsleistung benutzt. 

Also wird nur die Drehzahl geregelt aber die Temperatur bewegt sich "nur" anhand der Tabelle. Eine Regelung der Temperatur hätte den Vorteil, dass das System deutlich schneller auf eine Überschreitung der Soll-Temperatur reagieren würde. Ein Nachteil könnte ein unstetiger Lüfter im Teillastbereich sein.

Was haltet ihr von dem Konzept einer vollständig geregelten Temperatur? Testen werde ich es denke ich mal und Vergleichswerte ermitteln. 

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  • 2 Wochen später...

Hallo zusammen,

es hat leider mal wieder lange gedauert aber ich habe jetzt die Zeit gefunden eine Bauanleitung zu verfassen. Eine Anleitung zum flashen der eigenen Lüfterkurve kommt auch noch. Tut mir Leid, dass alles nur kleckerweise kommt - aber ich denke ihr kennt alle das verfluchte Thema mit der Zeit. :D 

 

quanta costa? (Für die, die Interesse haben)

Der Preis setzt sich zusammen, je nach dem was derjenige haben möchte. Daher hier eine Auflistung, was die einzelnen Teile kosten: (auf 50ct gerundet)

  • Platine -> 2€ (sollten echt viele Interesse haben wird die günstiger)
  • Mikrokontroller -> 2,50€
  • Oszyllator -> 1€
  • Widerstände und Kondensatoren (alle zusammen) -> 0,50€
  • Stiftleisten (Stecker auf der Platine) -> 0,50€
  • 4-Pin Lüfterstecker (mini) -> 0,50€
  • 4-Pin Lüfterbuchse (mini) -> 2€ (ja die sind echt so teuer)
  • Temperatursensor -> 1€
  • Potentiometer -> je nach gewünschter Größe 0,50€ bis 3€

Also liegt der Preis für die Bauteile, je nach Konfiguration, bei ungefähr 7,50€ bis 18€. Diese Preise richten sich natürlich an die Bastler mit entsprechendem Werkzeug und Know-How. Diejenigen, die diese Platine lieber fertig zum Einbau hätten, können aber bei mir melden. Für eine kleine Aufwandentschädigung würde ich das auch machen. Meine restlichen Konstruktions- und Programmieraufwand lade ich kostenlos hier im Forum hoch. 

 

Zusammenbau

  • U2 -> Mikrokontroller (auf die markierte Ecke achten)
  • C... -> Kondensatoren (alles die gleichen)
  • R... -> Widerstände (alles die gleichen)
  • Überall wo ein Loch ist kommt ein Stift rein. 

Ich verweise auf die Bilder, die ich in einem vorherigen Post hochgeladen habe. Der Zusammenbau ist nicht wirklich schwer - nur sehr fummelig, da die Bauteile sehr klein sind. Besonders der Mikrokontroller ist schwierig. Es ist darauf zu achten, dass keins der Beinchen mit einem anderen verbunden ist und alle Pins Kontakt zum Pad darunter haben. Außerdem ist beim Oszyllator darauf zu auchten, dass man nicht das Gehäuse mit anlötet, sondern nur das Pad auf der Unterseite und die kleinen Kontakte in der Ecke. Die restlichen Bauteile sind dankbar zu löten, da man auf keine Polung oder sonstiges besonders achten muss. 

Mindestens benötigt man ein Lötgerät mit feiner Spitze. Im besten Falle eine Heißluftlötstation aber ich habe es ja auch ohne geschafft. :D Wenn man die kleinen 4-Pin Stecker zusammenbauen will, benötigt man eine Krimpzange mit einer sehr kleinen größe (glaube 0,14mm²)

 

Anschluss

Den Anschluss thematisiere ich hier nur platinenseitig. Es gibt einfach zu viele verschiedenen Anschlüsse und Normen in den Laptops, dass da jeder selber nachgucken muss. 

  • H1 -> Anschluss für das Potentiometer
  • CPU, GPU_1, GPU_2 -> Anschlüsse für den jeweiligen Lüfter; 4-Pin Standardbelegung; Vom Rand der Platine gesehen ist immer der rechte Pin Ground (0V, "Minus")
  • X1, X2, X3 -> Anschlüsse für die Sensoren (1 für CPU, 2 für GPU_1, 3 für GPU_2)
  • JP1 -> ICSP-Programmieranschluss (+5V bei der Beschriftung)
  • J1 -> Stromversorgung (Viereckige Anschluss ist für CPU-Lüfter und Mikrokontroller; rechts daneben ist für GPU_1; ganz rechts GPU_2; die drei darüber sind Ground)

Das sieht erstmal recht wirr aus, aber wird verständlich sein, wenn man die Platine vor sich hat. 

 

Als nächstes:

Ich werde zu diesem Thema noch zwei größere Updates machen. Einmal, wie schon angekündigt, eine Anleitung zum flashen. Ich arbeite momentan an einer Lösung, wie die Platine von jedem geflasht werden kann, OHNE dass man dafür Programmieren können muss. Also wieder eine Art Plug&Play...

Außerdem das Ergebnis meines Langzeittest. Dazu kann ich jetzt schonmal sagen, dass besonders die Grafikkarten extrem profitiert haben. Aufgrund ihres großen Kühlers und dem trägen Verhalten funktioniert die Regelung perfekt. Die CPU ist leider (bisher) etwas unstetig, da der Kühler weniger Masse hat und damit sehr agil auf Temperaturänderungen reagiert. Dadurch ist der Lüfter im Teillastbereich etwas unruhig.

Den größten Vorteil habe ich aber garnicht erwartet: Die Lüfter drehen schneller! Alle Lüfter drehen bei mir zwischen 100rpm und 300rpm schneller. Da ich mir das nicht erklären konnte, habe ich Messungen mit dem Oszilloskop vorgenommen und festgestellt, dass der Laptop bei maximaler Lüftergeschwindigkeit keine Gleichspannung am PWM-Pin anlegt. Das Signal ist immernoch leicht gepulst (geschätzte 95%). Der Mikrokontroller hingegen legen eine Gleichspannung an und erreicht damit die maximale Auslastung der Lüfter. Das macht sich tatsächlich bemerkbar. Nach zwei Stunden Red Dead Redemption 2 hatte früher die wärmste Grafikkarte 82°C (22°C Zimmer). Jetzt hatte ich maximal 78°C (22,5°C Zimmer). 

Mich würde wirklich mal interessieren, ob das bei anderen Laptops auch so ist mit dem PWM-Signal. Falls jemand ein Oszilloskop hat?! :D 

Bearbeitet von MrUniverse
Was vergessen. :D
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Für welche Spannungen ist denn die Platine ausgelegt? Arbeitet der Mikrokontroller auch bei 3,3 Volt und sind 12 Volt möglich? Mir ist bewußt, daß bei Deiner Konsttuktion die Versorgungsspannung auch am PWM-Steuersignal anliegt, somit wären 3,3-5 Volt für das PWM-Signal geeignet.

Ich überlege, wie ich diese Platine für die Steuerung von 12 Volt Lüfter einsetzten kann. Ich habe hier einen Stepdown von 12 Volt auf 3,3 Volt, somit würde die Platine die Steuerung übernehmen und die 12 Volt direkt auf Pin 1 am Lüfter gelegt.

Bearbeitet von Gamer_since_1989
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Danke für den Hinweis: Die Platine arbeitet von 2,9V bis 5,5V. Also ja 3,3V sind kein Problem. 12V Lüfter funktionieren auch aber nicht direkt. Der 5V Pin kann dann ignoriert werden und es werden 12V aus einem externen Netzteil angeschlossen. Wenn der PWM Pin auch auf 12V laufen muss kann man einfach einen Transistor vorschalten einen BC550 oder so... Wichtig ist nur, dass man Ground der Platine mit "Minus" am Netzteil verbindet. 

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Wenn sich das irgendwie für den "ollen" m17x r4 realisieren lassen würde, hätt ich auch Interesse dran. Dank zweier linker Hände, was Schaltungen und Strom usw. angeht, bin ich selbst dafür eider absolut ungeeignet.

 

PS, hast Du nur eine Deiner GPUs mit nem Sensor versehen oder beide?

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vor 10 Minuten schrieb M18x-Oldie:

Wenn sich das irgendwie für den "ollen" m17x r4 realisieren lassen würde, hätt ich auch Interesse dran.

Wieso denn oll? :D Ich finde den super. Ja das sollte bei dem auch gut gehen. Man muss gucken wo. Ein HDD Platz, wie bei mir, geht natürlich - muss aber nicht unbedingt sein. Ein mSATA Slot oder ein ähnlich großer freier Platz würden es auch tun. 

vor 12 Minuten schrieb M18x-Oldie:

PS, hast Du nur eine Deiner GPUs mit nem Sensor versehen oder beide?

Ich habe bei mir beide GPUs mit einem Sensor versehen. Eine wird auch leider deutlich wärmer als die andere. Aber es ist kein Problem einen Sensor für zwei Lüfter zu verwenden oder auch nur einen oder zwei der Lüfter anzuschließen. 

In deinem Fall wäre also der GPU_2 Steckplatz frei und auch kein Sensor dran. 

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vor 44 Minuten schrieb MrUniverse:

Wieso denn oll? :D Ich finde den super. Ja das sollte bei dem auch gut gehen. Man muss gucken wo. Ein HDD Platz, wie bei mir, geht natürlich - muss aber nicht unbedingt sein. Ein mSATA Slot oder ein ähnlich großer freier Platz würden es auch tun...

Der is auch super, noch auf jeden Fall, solang bis die CPU Power fürs Zocken noch ausreichend ist.

Der 2. HDD-Platz könnt zur Not ruhig draufgehn, hab eh nur eine Platte verbaut.
 

vor 44 Minuten schrieb MrUniverse:

...Ich habe bei mir beide GPUs mit einem Sensor versehen. Eine wird auch leider deutlich wärmer als die andere. Aber es ist kein Problem einen Sensor für zwei Lüfter zu verwenden oder auch nur einen oder zwei der Lüfter anzuschließen...

Jo, die primäre GPU wird meist deutlich wärmer, kenn ich auch ausm m18x r1.
 

vor 50 Minuten schrieb MrUniverse:

...In deinem Fall wäre also der GPU_2 Steckplatz frei und auch kein Sensor dran. 

Ne, der m17x r4 ist eh n single-GPU-Gerät ;)

....aber mir fällt grad ein, später könnt ich das evtl. auch mal im m18x r1 angehen... 😃

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vor 2 Minuten schrieb M18x-Oldie:

Ne, der m17x r4 ist eh n single-GPU-Gerät ;)

Weiß ich doch. :D Hab mich vielleicht doof ausgedrückt. Ich meine, dass der Lüftersteckplatz für die GPU_2 an der Platine einfach leer bleiben kann. Eben weil du ja nur eine GPU hast. ;)

vor 5 Minuten schrieb M18x-Oldie:

Der 2. HDD-Platz könnt zur Not ruhig draufgehn, hab eh nur eine Platte verbaut.

Also wenn du den über hast kann ich dir auch den HDD-Adapter ausdrucken. Oder dir die Datei schicken, falls du einen Drucker hast. 

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vor 9 Minuten schrieb MrUniverse:

Weiß ich doch. :D Hab mich vielleicht doof ausgedrückt. Ich meine, dass der Lüftersteckplatz für die GPU_2 an der Platine einfach leer bleiben kann.....

Ja sicher, da hab ich wohl gepennt, hehe :P

vor 10 Minuten schrieb MrUniverse:

...Also wenn du den über hast kann ich dir auch den HDD-Adapter ausdrucken. Oder dir die Datei schicken, falls du einen Drucker hast. 

Mangels eigenem Drucker, müssen wir uns darüber auch per PN unterhalten ;)

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  • 1 Monat später...

Hey zusammen.

Endlich geht's hier ein bisschen weiter. Tut mir Leid, dass es so lang gedauert hat. Solche Entwicklungsprojekte sind leider zeitintensiv und ich mache das ja schließlich nur nebenbei. 

 

Ich habe jetzt eine Lösung zum einfachen flashen der Firmware gefunden. Es ist zwar noch nicht die One-Klick Lösung die ich mir wünsche aber daran arbeite ich noch. Ich habe im Anhang hierzu eine Zip-Datei hochgeladen. In dieser befinden sich das Programm, eine Portable Version der Arduino-IDE und eine detaillierte Anleitung, wie diese zu benutzen ist. Durch die Arduino-IDE gestaltet sich das flashen in wenigen Klicks und ohne großen Installationsaufwand, da es eine Portable-Version ist. 

Die Zip-Datei ist Passwort geschützt, damit ich wenigstens einen Hauch einer Versionskontrolle habe. Die Leute, die eine dieser Platinen besitzen bekommen das Passwort selbstverständlich. Die Anleitung lade ich nochmal extra hoch, damit sich jeder einen Überblick verschaffen kann. 

Die voreingestellten Werte in den Lüftertabellen sind welche, die bei mir gut funktionieren. Je nach dem welche Kühlleistung das entsprechende System hat und wie gut die benutzte Wärmeleitpaste ist, kann es sein, dass das System zu heiß wird. Dann müssen die Werte angepasst werden. 

 

Im Programmcode sind noch ein paar kleine Änderungen hinzugekommen. Die Lüfter haben eine kleine Verzögerung beim runterdrehen bekommen, um ein langsames Oszillieren der Drehzahl zu verhindern. Außerdem ist ein Korrekturfaktor dazu gekommen, der in Abhängigkeit der Lüfterdrehzahl die gemessene Temperatur korrigiert. So kann der Temperaturunterschied zwischen Kühler und DIE ausgeglichen werden.

DIY-Lüftersteuerung_v2.1.2.zip Anleitung.pdf

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Software Update v2.1.3 (06.08.2020):

  • Schnelleres reagieren bei schnellen Temperaturwechseln
  • Gleichmäßigerer Lauf bei Halblast
  • Bugfix

Mit dem neuen Ordner Luefter_v2.1.3, den alten Ordner überschreiben. Dann die Flashroutine nach Anleitung.

Luefter_v2.1.3.zip

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Software Update v2.1.4 (06.08.2020):

  • Bugfix (Nochmal vielen Dank an @einsteinchen für den Hinweis)
  • Anpassung der Lüfterkurve beim schnellen hochlaufen

Mit dem neuen Ordner Luefter_v2.1.4, den alten Ordner überschreiben. Dann die Flashroutine nach Anleitung.

Luefter_v2.1.4.zip

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  • 6 Monate später...

Gute Arbeit @MrUniverse

Da mir maximal 2000/2000 RPM beim Area 51m R1 sehr gut gefallen, habe ich mir ja eine HWiNFO-Routine gebaut, die das ermöglicht. Aktuell muss ich aber noch einen bug ausmerzen. Außerdem ist deine Lösung natürlich viel besser, alleine schon weil man sich eine stufenlose Kurve bauen kann... 
(dafür aber natürlich auch anspruchsvoller)

Ich hab das meiste gelesen, jetzt muss ich aber doch nochmal fragen:

  • du hast deine Steuerung nun auch schon verbaut und von innen angeschlossen bzw. gelötet? Wie genau? Ich stelle mir das so vor, dass du das irgendwie von innen an USB gelötet hast o. ä.
  • ich müsste ja nur das PWM Signal zu den beiden Lüftern trennen, Drehzahlgeber sowie + und - wären weiterhin anliegend
  • das Area 51m hat auch einen 2,5" Schacht, wo entsprechend Platz ist
  • kann ich bei dir alles erwerben?
Bearbeitet von Silentfan
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Danke. :) 

Zitat
  • du hast deine Steuerung nun auch schon verbaut und von innen angeschlossen bzw. gelötet? Wie genau? Ich stelle mir das so vor, dass du das irgendwie von innen an USB gelötet hast o. ä.

Ich habe im Laptop selber nichts gelötet. Ich habe mir die gleichen Stecker besorgt, die die Lüfter auch haben. Bei mir waren das 4 Pin, beim A51m glaube ich 5 Pin oder? Die 4 Pins setzen sich zusammen aus: +5V, GND, PWM und RPM-Signal. Für die Stromversorgung der Platine brauchte ich also keinen USB anzapfen, sondern konnte mit den Strom vom +5V Pin des Lüfters holen. Der ist immer unter Strom, auch wenn der Lüfter aus ist. Also benutze ich von der Lüfterbuchse auf dem Mainboard lediglich +5V und GND. Das PWM Signal wird von der Platine generiert und das RPM Signal geht auch nur an die Platine zurück, um die Drehzahl entsprechend der Tabelle zu regeln. Bei mir läuft das von Anfang an täglich in meinem 18er (intern und von außen nicht sichtbar) und hat noch nie Probleme gemacht. Ist auch keine komplizierte Technik drauf, also kann auch nicht viel kaputt gehen. :D 

Zitat
  • ich müsste ja nur das PWM Signal zu den beiden Lüftern trennen, Drehzahlgeber sowie + und - wären weiterhin anliegend

Bei meiner Einbauvariante nicht. Du kannst dir die +5V natürlich auch von wo anders holen. Der Lüfteranschluss bietet sich halt an. Wichtig ist, damit es am Ende auch funktioniert, dass das Potential (also GND) das gleiche ist. Musst du im Zweifelsfall messen, ob das GND von der Stromversorgung das gleiche ist wie vom Lüfter, sonst funktioniert PWM und RPM nicht. 

Zitat
  • das Area 51m hat auch einen 2,5" Schacht, wo entsprechend Platz ist

Ja da kannst du die Platine sehr bequem mit meinem 3D gedruckten Adapter verbauen. Ist massig Platz für die kleine Platine.

Zitat
  • kann ich bei dir alles erwerben?

Klar. Gerade mache ich auch für ein anderes Mitglied eine Platine fertig. Zu deinen genauen Konfigurationswünschen können wir uns ja nochmal absprechen. Was die Preise betrifft habe ich ja schon eine Liste hier im Thread reingestellt. 

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Vielen Dank für deine schnelle Antwort und auch die Bereitschaft einem weiteren Interessenten was zu bauen! :)
Den Strom direkt vom Lüfter zu nehmen ist natürlich ideal.

Wegen genauer Konfigurationswünsche schreiben wir dann am besten per PN. Aber:

Ich überlege aktuell noch, ob deine Lösung in meinem Fall nicht schon etwas übertrieben ist. Hintergrund ist, das ich ja maximal 2000 RPM anliegen haben möchte. Das ist nicht viel Range für eine stufenlose Lüfterkurve... :D

Einfacher wäre es ein Noctua NA-FC1 (ohne Gehäuse und Drehknopf) zu verbauen. Das wäre super fix erledigt. Hierfür müsste ich auch nur Strom abgreifen und das RPM-Signal zurück zum Mainboard führen. Lüfter könnten dann auf eine Drehzahl fixiert werden und z.B. immer mit meinen gewünschten 2000 RPM laufen (nutze das Area 51m nur zum Zocken, daher wären immer anliegende 2000 RPM kein Problem, ist aber eh leise rauschig). 

Ich werde das erstmal mit dem Noctua NA-FC1 testen und melde mich dann nochmal.

Bearbeitet von Silentfan
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So, ich habe soeben den Noctua NA-FC1 verbaut, funktioniert wie ich mir das vorgestellt habe! :)
Ich musste nur das Gehäuse abnehmen, der Original-Drehknopf konnte dran bleiben, Deckel ging zu. 

Was habe ich genau gemacht?

  • GND und Plus hab ich mir vom 330W Emulator, der am gleichen Standort ist, geholt
  • PWM-Signal geht von Lüfter 1 zu Lüfter 2 (sie laufen also immer synchron) und dann in den Noctua NA-FC1, zum Mainboard geht natürlich gar kein PWM-Signal mehr, sondern nur GND, Plus und RPM
  • ich habe am Poti vorsichtig gedreht, bis eben meine gewünschten 2000 RPM anlagen (mit HWiNFO ermittelt)

Es gibt übrigens eine kleine Steuerung von Argus, mit welcher man ohne Flashen eine Lüfter-Kurve mit Argus Monitor bauen sowie editieren kann. Der Chip ist auch ein Arduino. Könnte also auch mit deiner Platine @MrUniverse funktionieren. Du weißt bestimmt mehr. Natürlich braucht man dazu dann noch einen Datenport, also irgendwie an USB von innen anlöten. Aber das brauche ich wie gesagt nicht, ich bin mit konstanten rauschigen 2.000 RPM sehr zufrieden, reicht mir, ist leise und ich brauche auch wie gesagt keine stillstehenden Lüfter im Idle, weil ich mit dem Area 51m nur zocke und eben nie im Idle bin.

Zum Bild: natürlich mach ich das noch schön... ;) 

504498939_2021-02-1716_29_51.jpg

 

edit: als Stromquelle werde ich auf die Lüfter wechseln, da der Emulator nur Saft bekommt, wenn man das Netzteil einsteckt. Das betrifft aktuell also auch noch den Noctua NA-FC1.

Bearbeitet von Silentfan
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