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MrUniverse

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Alle erstellten Inhalte von MrUniverse

  1. Moin Lilly, ich denke die Alienware Geräte sind so stabil, wie es ein Gerät nur sein kann, wenn man Windows darauf installiert. Wenn du alles auf Stock Einstellungen lässt und nicht vor hast etwas zu übertakten, sollten die einzigen Ausfälle durch das Betriebssystem oder andere Programme verursacht sein. Damit das so bleibt solltest du gerade bei einem "24/7" Betrieb regelmäßig eine Wartung durchführen. Also lieber einmal öfter die Kühler reinigen.
  2. Ja genau so war es bei mir auch. Hab das jetzt genau so gemacht. Schreibe die Tage nochmal was in den Eigenbau Thread.
  3. Hattest du die dann auch verwendet oder garnicht erst benutzt? Falls ja, war die Performance merklich schlechter? Denn trotz der eher festen Konsistenz der MX-5 war sie in der Performance wie erwartet nur leicht unter der TG Paste.
  4. Moin zusammen, nachdem Arctic ja eine Weile Lieferprobleme mit der MX-5-Paste zu haben schien, konnte ich mir vor ein paar Wochen endlich eine Tube kaufen. Heute habe ich dann auch endlich mal die Zeit gefunden sie zu testen. Vorweg: Ich habe nach den letzten Tests die Paste von TG die am besten abgeschnitten hat, wieder in dem Prüfstand aufgetragen und bis heute drauf gelassen. Zusätzlich habe ich die Paste jeden Tag (außer letzte Woche, da war ich im Urlaub) auf 100°C hochgeheizt und wieder abkühlen lassen, um den Betrieb im PC zu simulieren. Dabei habe ich natürlich gemessen. Am 25.03. war es dann so weit, dass die Paste angefangen hat schlechter zu leiten. Da habe ich zum ersten Mal Werte gemessen, die nicht mehr mit der Messtoleranz erklärbar waren. Und seit dem 17.05. tut sich da nicht mehr viel. Ich hätte die Paste gern noch länger drauf gelassen, aber ich wollte die Arctic MX-5 ja noch testen. Wärmeleitmittel 20°C bis 35°C 20°C bis 50°C 20°C bis 100°C Luftspalt (0,01mm) 0,17 W/m*K X X Thermal Grizzly (0,05mm) alt aber noch flüssig 7,03 W/m*K 4,24 W/m*K 1,68 W/m*K Thermal Grizzly (0,05mm) alt nach 5 Monaten 3,71 W/m*K 1,51 W/m*K 1,49 W/m*K Thermal Grizzly (0,05mm) neu aber hart 2,40 W/m*K 1,48 W/m*K 1,48 W/m*K Motoröl 15W40 0,48 W/m*K 0,38 W/m*K 0,24 W/m*K Industriepaste 3,58 W/m*K 1,97 W/m*K 1,32 W/m*K Arctic MX-5 6,51 W/m*K 2,18W/m*K 1,39 W/m*K Zur Erinnerung: TG habe ich zwei mal getestet. Einmal eine ältere, dafür noch sehr flüssige Paste und eine, die relativ neu war aber aus irgendwelchen Gründen schon sehr verhärtet. Die alte, flüssigere Paste hatte damals deutlich besser abgeschnitten. Jetzt kann man bei der Messung der Paste sehen, dass sich die Wärmeleitfähigkeit schon stark verschlechtert hat und ist schon bald vergleichbar mit der neueren aber harten Paste. Die Arctic MX-5 siedelt sich etwas unter der guten TG an, was ich auch so erwartet habe. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie sich die Paste nach fünf Monaten schlägt. Ich lasse sie jetzt erstmal auf dem Prüfstand und werde wieder jeden Tag auf 100°C heizen. PS.: Die MX-5 war im vergleich zu der besseren TG etwas härter von der Konsistenz. Würde mich mal interessieren, ob ihr das aus Erfahrung bestätigen könnt oder ob ich eine schlechte Charge erwischt habe.
  5. Ist das Netzteil denn in Ordnung? Kennst du vielleicht jemanden in deiner Nähe mit einem 240W oder 330W Netzteil, bei dem du das mal testen könntest? Nur weil 240W drauf steht heißt das nicht, dass das Netzteil auch in Ordnung ist und die volle Leistung liefert. Vielleicht bricht die Spannung schon bei ca. 150W ein, was dein Phänomen erklären würde.
  6. Ein blind-flash sollte gehen. Wenn sich das Gerät aber garnicht mehr meldet beim Start wird es damit wohl nicht getan sein. Um so ein Bios Update zu machen muss das Gerät mindestens bis zum POST kommen. Ist das Bios auf einer noch tieferen Ebene beschädigt, muss man den Chip extern flashen. Dazu muss man als erstes Wissen welcher das ist und benötigt eine vorkompilierte Bios-Datei. Dann kann man mittels einem IC-Clip oder mit dem ausgelöteten Chip und einem externen Programmer das Bios neu flashen.
  7. Also, wenn du mit Filter nur die untere Platte vom Laptop meinst, mit den Lüftungsschlitzen, wo frische Luft angesaugt wird, dann Brauchst du auch nur diese Platte ausbauen und n bisschen mit Druckluft auspusten. Das wär nicht weiter wild. Ich denke aber nicht, dass es daran liegen wird. Meistens stauben die feinen Lamellen am Luftauslass zwischen Lüfter und Kühllamellen zu. Da kommst du nur durch eine Demontage des Kühlers ran.
  8. Hey, was soll man dazu sagen... Ein ganz ähnliches Thema wurde hier besprochen. Deine Beobachtung beim Technikereinsatz war richtig. Um die Kühler vernünftig sauber zu machen musst du sie ausbauen. Wenn du dir das nicht selber zutraust, bleibt dir nur einen Techniker zu beauftragen und auch zu bezahlen - insofern das keine Garantie mehr abdeckt. Zum selber machen sei gesagt, dass das alles zwar keine Wissenschaft ist, man aber schon eine gewisse Geduld und handwerkliches Geschick mitbringen sollte. Ist man zu ungeduldig oder grobmotorisch kann man schnell was kaputt machen. Davon abgesehen ist es kein Hexenwerk und geht genau so zusammen, wie man es auseinander bekommen hat.
  9. Da gibt es meines Wissens nach nur einen. Damit konnte ich dauerhaft ca. 70W kühlen. 85W mit dem Wechsel auf Flüssigmetall. Natürlich gibt es auch dann noch Luft nach oben siehe hier, aber das ist dann schon sehr speziell. Wärmeleitpads benötigst du nicht bei der CPU. Nur bei der GPU brauchst du welche. Da kommt das auf den Hersteller an. Schiss brauchst du keinen haben. Selbst wenn die GPU zu heiß wird, wird sie sich selbst runtertakten und so eine Beschädigung verhindern. Probier es aus, aber wenn du die GPU übertakten willst, kommst du eh nicht um den großen Kühler herum. Zum Testen reicht der kleine aber aus. (Eigene Erfahrung) Das liegt daran, dass Nvidia nur die Chips verkauft und dann verschiedene Hersteller die Karten hergestellt haben. So wie auch bei Desktop-Karten eine Founders-Edition von Nvidia anders aussieht als die gleiche Karte von ASUS. Wofür das genau steht weiß ich nicht. Kann sein, dass das Kennzeichnungen der Charge sind. Qualitativ werden die ähnlich sein. Das ist sowieso Glückssache. Meine beiden 980m's sind auch etwas unterschiedlich, arbeiten aber trotzdem gut zusammen. Was die Kühlpads betrifft: Es kann sein, dass du deinen Kühler mechanisch anpassen musst. Der große GPU-Kühler war für die 880m ausgelegt. Die hatte ein leicht anderes Layout. An deiner Stelle würde ich ein Sortiment an verschiedenen Dicken kaufen. 0,5mm bis 2mm. Dann mehrfach verbauen und testen.
  10. Dazu melde ich mich mal zu Wort. Ich habe das erst mit meinem 17er durch und dann nochmal mit meinem 18er. Folgendes sage ich einmal, weil es gesagt werden muss: Lohnen tut sich davon garnichts. Aber ich verstehe sehr gut, dass du einfach Bock dazu hast aus deinem alten Mädchen noch das beste rauszuholen. Also, wenn ich im folgenden sage, dass sich etwas loht, dann meine ich leistungstechnisch und nicht im Vergleich zu modernen Geräten. Den hatte ich auch in meinem 17er. Und ja, den würde ich wechseln. Ich habe mir damals den 4930MX gekauft, weil der gut 100€ günstiger war. Die MX Prozessoren eignen sich besonders, weil sie einen freien Multi haben. Ich zum Beispiel habe mein Game-Profil auf 4,2 GHz auf allen Kernen. Da die CPU im Game selten voll ausgelastet ist, ist das Temperaturtechnisch kein Problem aber schon ein gehöriger Leistungszuwachs im Vergleich zu 3,7 GHz auf allen Kernen (Stock). Zum Takten würde ich dir ThrottleStop empfehlen. Damit habe ich bei diesen CPUs die besten Erfahrungen gemacht. Solltest du garnicht vorhaben zu übertakten, würde ich das ein wenig preisabhängig machen. Evt., ist dann auch der 4910MQ eine gute Wahl. Aber grundsätzlich würde ich dir empfehlen deine CPU zu optimieren, da du sonst (je nach Spiel) häufiger im CPU Limit landest. Also erstmal zur Verfügbarkeit: Unter dem Stichwort "GTX 980 MXM" respektive "GTX 1070 MXM" findest du einige Angebote. Einige wenige deutsche zu hohen Preisen und ein paar mehr chinesische zu nicht ganz so hohen Preisen. Wie du da am besten vorgehst kann ich dir nicht verraten. Meiner Erfahrung nach ist auf den Ebay Käuferschutz verlass. Also UNBEDINGT darauf achten, dass der bei dem favorisierten Angebot auch greift. Aus China sind zwei Karten nicht angekommen und bei einer war eine Ecke auf dem DIE herausgebrochen. Jedes Mal konnte ich das über den Käuferschutz klären. Es nimmt nur alles sehr viel Zeit in Anspruch, da die Lieferzeit meist einige Wochen beträgt. Bei der 1070 musst du auf den Formfaktor achten. Es gibt welche, die rechts vom Slot noch etwas breiter werden. Die kannst du bei dir nicht verbauen. Bei den 980m wirst du fast nur die passenden finden. Leistungstechnisch ist die 1070 natürlich ne Ecke besser als die 980m. Außer du befreist die 980m von Ihrem Powerlimit. Dazu habe ich hier mal ein paar Worte geschrieben: Und damit sind wir auch schon bei der Kühlerproblematik. Ich hatte anfangs im 17er den kleinen Kühler (zwei Heatpipes) weiter benutzt und siehe da, für die 100W TDP der 980m war das kein Problem. Die Karte hat mit frischer Paste maximal 76°C erreicht. Mit dem großen Kühler hatte ich 69°C und der Lüfter wurde leiser. Fast genau so war es dann bei meinem 18er mit zwei 980m. Die Temperaturen haben sich nicht groß unterschieden zum 17er, erst mit dem unlocked vBios gingen die dann hoch. Jetzt habe ich zum Kühlen Flüssigmetall auf CPU und GPUs und kann ohne Probleme 120W über die GPUs laufen lassen und habe dabei maximal 71°C. Bei der 1070 habe ich keine eigenen Erfahrungen vorzuweisen, jedoch habe ich öfter als bei der 980m von Fehlschlägen gelesen. Achso: Außerdem ist noch erwähnenswert, dass du bei beiden Karten einen modifizierten Grafiktreiber benötigst. Das betrifft alle Karten, die du nicht ab Werk so konfigurieren konntest. Wie man das macht findest du auch hier im Forum. Ich hoffe ich konnte dir damit schonmal etwas weiter helfen.
  11. Das stimmt zumeist auch. Wenn du dir das nicht selber zutraust, hast du da leider nur die Möglichkeit beim nächsten Mal, wenn die Kühler zugesetzt sind, einen Computerschrauber deiner Wahl zu beauftragen, damit der dir das Gerät reinigt. Um diese Aktion ein wenig hinauszuzögern achte beim Betrieb darauf, deinen Alien nicht auf staubigen Oberflächen zu betreiben. Dazu zählt auch der eigene Schoß oder eine Decke. Nimm dir harte, staubfreie Unterlagen dafür. Auch der Betrieb in staubigen Umgebungen, wie in einer Werkstatt, ist nicht zu empfehlen.
  12. Also ich bin zwar kein Profi für den 51m aber das die maximale Leistungsaufnahme von 76W normalerweise keine 100°C CPU-Temperatur nach sich ziehen sollte. Guck mal, ob die einzelnen Kerntemperaturen weit auseinander liegen. Das könnte auf schlecht aufgetragene Wärmeleitpaste hindeuten. Drehen denn die Lüfter normal hoch? Bei 100°C auf der CPU sollten die bereits verhältnismäßig laut sein.
  13. Aktuell läuft er Stock mit 3600 CL18. Der kann auch 3800, was meine CPU aber nicht mag. Da sinkt die Leistung im Endeffekt. Und der kann auch CL16, wodurch der CB Score zwar leicht ansteigt, aber ich muss mich damit nochmal auseinander setzen, um das stabil zu bekommen. Das ganze hat aber nur eine Differenz von ca. 100 Punkten im R23 ausgemacht.
  14. @Sk0b0ld wirklich ein schönes kleines System. So minimalistische Aufbauten mit ordentlich Leistung haben wirklich was! Dein Score im R23 ist aber wirklich krass bei der geringen Package Power. Kannst du mir mal verraten, wie hoch deine CPU bei dieser Leistungsaufnahme taktet? Ich habe mit meinem 5900X gerade nochmal getestet und habe einen Score von 21900 bis 22400 Punkten. Je nach dem wie lange der PC schon läuft. Einige Minuten nach dem Start wird es besser, wenn er mit dem Hintergrundkrams durch ist. Dabei darf sich meine CPU 200W genehmigen und tut das auch. Der maximale Takt im R23 liegt unter Last bei 4,6 GHz auf allen Kernen. Dafür, dass meine CPU gut 60W mehr frisst finde ich die Mehrleistung doch überaus mager. Ich muss ja eh nochmal da ran, da meine CCD's einen Temperaturunterschied von 12-15°C haben. Da soll als nächstes mal die Arctic MX5 zwischen - in der Hoffnung, dass die länger gut ist als die Kryonaut. Doch die haben im Moment anscheinend Lieferengpässe - zumindest wurde meine Bestellung storniert.
  15. Ich glaube wir reden ein bisschen aneinander vorbei. Ich beziehe mich nicht auf die Angaben der Hersteller. Das ich von den nicht viel halte habe ich eingangs schon erwähnt. Und ein Wert allein trifft auch keine ausreichende Aussage. Ich denke jedoch, dass man bei Angabe aller Messparameter und drei Messbereichen (so wie ich meinen Versuch aufgebaut habe) schon eine Unterscheidung der Leistungsfähigkeit der verschiedenen Pasten treffen kann UND diese auch in W/m*K angeben kann. Angaben in so und so viel °C weniger zu treffen ist in jedem Fall ungenauer. Genau. Das Thema der Langlebigkeit ist natürlich wichtig. Was bringen einem die besten (gemessenen) Leitwerte, wenn sie ein paar Wochen später schon wieder ganz anders aussehen. Auch das altern der Paste in der Verpackung würde mich interessieren. Bin schon gespannt, wenn die neue TG Paste kommt, wie die sich von der älteren Paste unterscheidet. Ich bestreite nicht, dass die W/m*K Angaben verwirrend sein können. Doch wenn man verlässliche Werte aus einem unabhängigen Test zum Vergleich nutzt und auch auf die Schichtdicke achtet (also Pasten mit Pasten und Pads mit Pads vergleicht), können diese Werte eine gute Hilfe bei der Wahl der richtigen Paste geben. Für eine fundierte Entscheidung für die "beste" Alltagspaste kommen natürlich noch Punkte wie Haltbarkeit und Preis hinzu. Ich habe mir mit meinem Test (vorerst) nur die reine Leistungsfähigkeit der Pasten vorgenommen. Was auch nicht uninteressant ist um die beste Leistung für z.B. Benchmarks herauszuholen.
  16. @Sk0b0ld Also erstmal vielen Dank für deinen Senf und die gewohnt konstruktive Kritik. Nein das genaue Mischungsverhältnis kenne ich nicht. Das hat Roman mal ein einem seiner Videos so gesagt. Der steckt bei TG mit drin - daher habe ich das mal ohne genaue Zahlen zu kennen für bare Münze genommen. Da hast du natürlich recht. Notiz an mich: Finger weg von Wikipedia. Genau! Das ist mit einer der Hauptgründe, wieso ich das mache. Grundsätzlich sind die Werte nicht das Problem. Ich habe alle Parameter meiner Messungen veröffentlicht. Somit sollten meine Werte einen verlässlichen Vergleich bieten, da ich alle Pasten gleich teste. Ohne das zu überprüfen kann ich dir natürlich nicht sagen, ob die Angeben stimmen. Doch die Angaben könnten sehr gut passen. Ein Pad (auch so ein Carbon Ding) ist dicker als die WLP-Schicht. Denk an die Einheit: W/m*K oder auch W*m/m²*K -> Das bedeutet die Fläche wirkt sich positiv auf die Wärmeleitung aus, die Dicke der Schicht negativ! Also kann der spezifische Wärmeleitwert zwar höher sein, aber durch die höhere Schichtdicke ist die Bilanz des Wärmeübertrags bei der dünneren Paste höher. Und genau deshalb sind die W/m*K Werte nicht Sinnlos, sondern der Endverbraucher muss nur mit Ihnen umzugehen Wissen. Da bin ich ganz bei dir! In meinem PC habe ich, wie du weißt, eine Custom WaKü mit Hard Tubes. Da will ich auch nicht viel öfter ran als unbedingt nötig. Daher fand ich den Vorschlag von @captn.ko so gut, eine Probe einer guten Paste mal über eine längere Zeit stehen zu lassen und regelmäßig Test zu fahren. Aber mein Versuch soll auch nicht die "beste" WLP finden. Mir ist schon klar, dass da eine Reihe weiterer Faktoren reinspielen. Mit meinem Aufbau habe ich mir nur zum Ziel gesetzt, die Herstellerangaben der Wärmeleitfähigkeit in ein Verhältnis zueinander zu bringen. Das stimmt. Meine diesbezügliche Bemerkung war aus rein technischer Sicht und nicht auf den praktischen Anwendungsfall bezogen. Leider lässt sich nur schwer sagen, ob die Schicht somit auch dicker wird. Die Messung eines so kleinen Spalts ist nicht so trivial. Ich habe auch mal gelesen, dass zu dünne Schichten von WLP auch schneller austrocknen und ihre Leitfähigkeit einbüßen. Klar hat der Anwender darauf auch keinen Einfluss, doch der Effekt ist schon interessant. Cooles Thema auf jeden Fall. Dein Programm hätte vor ein paar Monaten tatsächlich geholfen. Ich habe mit einem Hallsensor und umfänglich befestigten Magneten die Drehzahl meine Frässpindel gemessen. Funktioniert quasi genau so nur induktiv statt optisch.
  17. Also: Zu Anfang bin ich mir nicht sicher, ob die Abstürze tatsächlich von zu heißen Power Stages kommen. Normalerweise machen die keine Probleme und laufen auch Kühler, wenn die CPU oder GPU weniger Strom benötigen. Kann ich aber natürlich nicht ausschließen. Zu den Pads kann ich dir aktuell nur sagen, dass eine Flüssigmetallschicht etwas dünner werden kann als eine Schicht aus konventioneller Paste. Sollten deine CPU / GPU Temperaturen nicht erwartungsgemäß sein, Versuch mal Pads, die einen halben Millimeter dünner sind. Zu den tatsächlichen Wärmeleitwerten kann ich dir noch nicht viel sagen. Ich kann zwar mit meinem Versuchsaufbau auch Pads messen, habe aber nur welche von Arctic da. Muss mal gucken welche das sind. Die kann ich Sonntag oder Anfang nächster Woche mal messen. Wenn du ganz spezifische Pads mal gemessen haben willst, kannst du mir auch eine Auswahl an Proben schicken. Die messe ich dann durch und veröffentliche meine Ergebnisse hier. Nochmal zu der Power Stage Temperatur. Kannst du beim Betrieb irgendwie die Temperatur messen? Viele Multimeter haben einen kleinen Sensor mit dabei. Wenn du den mit einem kleinen Stück Kaptonband (Hitzebeständig und ohne Rückstände) auf die Power Stages klebst, wissen wir Bescheid. Es sei denn du hast noch nicht mit HwInfo geguckt. Kann sein, dass der die VRM Temperaturen anzeigt.
  18. Genau, das hatte ich ja schon geschrieben, dass ich mir von Thermal Grizzly und Arctic nochmal frische Pasten kaufen werde. Das stimmt. Bei LM verwundert mich am meisten, dass reines Gallium eine Wärmeleitfähigkeit von 38 W/m*K hat und die LM's aber teilweise mit 73 W/m*K (Conductonaut) angegeben sind. Und das obwohl sie zu einem sehr großen Teil aus Gallium bestehen. Leider ist Kupfer zum einen nicht günstig und zum anderen habe ich noch keinen Shop gefunden, der Kupfer in solchen Durchmessern verkauft. (An Privat) Das ist ein sehr guter Hinweis. Das werde ich mal machen, nachdem ich die anderen Pasten durch habe. Ich könnte ja monatlich messen und so einen Verlauf erstellen. Kannst mir ja ne PN schreiben, worum es geht. Und wenn wir dann der Meinung sind, dass das alle interessiert, kannst du ja nochmal ein neues Thema aufmachen.
  19. Moin zusammen, wie ihr sicher alle schon am eigenen Leib erfahren musstet, kann die Frage: "Was ist eigentlich die beste Wärmeleitpaste?" zu einem Kleinkrieg der Meinungen führen. Häufig kommen dabei Aussagen wie "Also bei mir läuft es seit dem 3°C kühler!" oder "Die Herstellerangaben stimmen nicht!" auf. Ich habe mir in den letzten zwei Wochen das Ziel gesetzt, mich mal wissenschaftlich mit dem Thema zu beschäftigen und, so hoffe ich, endlich Klarheit in diese Thematik zu bringen. Zunächst zu den oft gehörten und hier frei zitierten Aussagen: "Also bei mir läuft es seit dem 3°C kühler!" mag bei dem Autor stimmen, trägt aber keinerlei Aussagekraft für andere Systeme. Tatsächliche Abwärme, Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit, Nutzungsverhalten, Gehäuse, Kühloberfläche und Wärmeleitwege haben einen viel zu großen Einfluss. Selbst die Schlussfolgerung "besser als die alte Paste" ist mit Vorsicht zu genießen. Pasten altern viel zu unterschiedlich und auch die Temperatur, bei der sie getestet werden ist maßgeblich. Dazu aber im nächsten Absatz mehr. Sehr verwundert hat mich die Aussage: "Die Herstellerangaben stimmen nicht!". Ich konnte mir kaum vorstellen, dass die Hersteller auf ihren Verpackungen lügen. Viel zu groß ist die Gefahr sich damit selbst sein "Image-Grab" zu schaufeln. Bei der Recherche ist mir ein wesentlicher Punkt aufgefallen: Es steht nie dabei, in welchem Temperaturbereich der Wärmeleitwert gemessen wurde, oder bei welcher Schichtstärke. Die Wärmeleitfähigkeit von Flüssigkeiten (mit einem flüchtigen Bestandteil) nimmt mit steigender Temperatur ab. Das hängt mit dem Phasenverhalten der einzelnen Bestandteile der Paste zusammen. Wurde vom Hersteller also bei einer sehr geringen Temperatur gemessen, kann das die Wärmeleitfähigkeit positiv beeinflussen. Auch die Schichtdicke ist nicht uninteressant. Der Wärmeübergang an den Oberflächen der Paste ist schlechter als im Inneren. Also kann eine Dicke Schicht die Werte des Herstellers auch schönen. Aber Vorsicht! Das bedeutet nicht, dass eine dicke Schicht in PC besser ist. So oder so ist die Leitfähigkeit der Paste schlechter als die von Kupfer oder Aluminium. Daher sollte die Schicht natürlich IMMER so dünn wie möglich sein. Wie wir sehen konnten gibt es einige Möglichkeiten für die Hersteller die Ergebnisse zu beeinflussen. Doch wie bekommt man jetzt heraus welche Paste für welchen Anwendungsfall die beste ist? Zu diesem Zwecke habe ich mit einen Versuch überlegt. Wen nur die Ergebnisse interessieren, der kann weiter unten gucken. Für die technisch Interessierten unter euch (ich tippe auf die Mehrheit) habe ich versucht mein Vorgehen (hoffentlich verständlich) zusammen zu tragen. Grundaufbau und Idee: Der Versuch besteht aus einem leistungsstarken Labornetzteil, einem Steckbrett mit Arduino zur Datenverarbeitung, einem Laptop zur Anpassung der Prüfparameter, einem Lüfter zum schnelleren Abkühlen nach dem Versuch und.... dem eigentlichen Experiment. Das besteht aus zwei identischen Aluminiumkörpern mit Sensoren und Heizelementen. Beide Körper haben eine sehr ebene Prüffläche auf die die Wärmeleitpaste aufgetragen wird. Mit einer kräftigen Kunststoffklemme wird der Anpressdruck erzeugt. Die beiden Blöcke habe ich aus Aluminium gedreht und gefräst. Sie haben genau die gleichen Abmaße, was bei der Berechnung der thermischen Kapazität wichtig wird. Außerdem habe ich die Messoberfläche sehr fein geschlichtet, um eine spiegelnd glatte und Ebene Auftragsfläche für die Paste zu erzeugen. Anschließend habe ich den ersten Block mit zwei Keramikheizelementen ausgestattet. Diese eigenen sich besonders gut, da sie die Wärme über einen elektrischen Widerstand erzeugen und somit einen Wirkungsgrad von fast 100% haben. Jedes Element hat ca. 40W Wärmeleistung. Außerdem habe ich einen Temperaturfühler (NTC-Thermistor mit 100k) nur einen Millimeter hinter der Messfläche in der Mitte angebracht. Der zweite Block bekam nur einen Sensor und keine Heizelemente. Die Idee hinter dem Aufbau: Wenn der erste Block erwärmt wird beginnt ein Wärmestrom durch die Prüffläche und die Wärmeleitpaste in den zweiten Block zu fließen. Dieser Wärmestrom ist, in Abhängigkeit der Schichtdicke, der Auflagefläche und der Temperaturdifferenz, begrenzt durch den Wärmeleitwert zwischen den Prüfflächen. Thermodynamik 🤮 Ich muss zugeben, dass Thermodynamik nicht mein Lieblingsfach im Studium war. Jedoch ist das hier ein relativ einfacher Zusammenhang und somit nicht ganz so sauer, wie es meiner Überschrift aufstößt. Für die Berechnung des Wärmeleitwerts benötigen wir folgende Größen: Den Wärmefluss Qp [W] Den Abstand zwischen den Messflächen l [m] Die Fläche der Messflächen A [m²] Die Temperaturdifferenz der Messflächen dT [°K] Gesucht ist der Wärmeleitwert lamda [W/m*K] = [W*m/m²*K]. Nun ist leider die Wärmeleistung der Heizelemente nicht gleich dem Wärmefluss zwischen den Blöcken. Jeder kennt dieses Phänomen aus dem Alltag. Stellt man einen Topf auf den Herd, so dauert es eine Weile, bis er heiß genug zum kochen ist. Das liegt an der Wärmekapazität. Um das zu erklären ist es zunächst wichtig zu verstehen, dass Wärme und Temperatur nicht die gleichen Dinge sind. Wärme ist eine Energieform, weshalb ihre Einheit auch Joule oder Wattsekunde ist - daher auch der Wärmefluss in Watt! Die Temperatur gibt an, wie viel Energie in Abhängigkeit der Wärmekapazität ein einer bestimmten Menge eines bestimmten Stoffes enthalten ist. Das ist sehr kompliziert ausgedrückt, was im Grunde auch jeder von zuhause kennt. Man braucht mehr Energie um ein kg Wasser zu erhitzen als ein kg Luft. Die Einheit der Wärmekapazität ist J / kg * K (Joule pro Kilogramm mal Kelvin). Aluminium besitzt eine Wärmekapazität von 900 J/kg*K. Da ein Joule gleich einer Wattsekunde ist, kann man sagen, dass man 900W braucht um 1kg Alu um ein Grad Kelvin in einer Sekunde zu erwärmen. Werden nun beim Versuch die Blöcke erwärmt, kann man anhand dieses Zusammenhangs und der Heizdauer die Leistung berechnen, die in das Alu geflossen ist. Rechnet man die beiden Leistungen der Blöcke zusammen. Erhält man eine Leistung, die knapp unter der Elektrischen Leistung liegt. Die Differenz ist Wärme, die von den Blöcken an die Luft abgegeben wurde. Daraus wird ein Korrekturwert berechnet, der zusammen mit der Leistung des zweiten Blocks den Wärmestrom durch die Paste ergibt. Ab hier ist es einfach. Der Anstand der Messflächen ergab sich als 0,05mm und die Oberfläche ist aus der Konstruktion bekannt. Somit kann der Wärmeleitwert berechnet werden. Versuchsdurchführung und Ergebnisse Durch einen Druck auf einen kleinen Taster wir die Messung gestartet. Von der Raumtemperatur ausgehend habe ich auf 35°C, 50°C und 100°C erhitzt. Am Ende des Versuchs wurde mir das Messergebnis auf einem kleinen OLED angezeigt. Ich habe auch die Wärmeleitfähigkeit eines Motoröls gemessen, da diese dort sehr genau im Datenblatt angegeben wurde und konnte damit die Richtigkeit meiner Messergebnisse sehr gut belegen. Alle Werte lassen sich mit einer Genauigkeit von 0,02W/m*K reproduzieren. Ich habe folgende Pasten getestet: Thermal Grizzly Kryonaut fast 5 Jahre alt aber noch sehr flüssig und nicht eingetrocknet angegeben mit 12,5W/m*K Thermal Grizzly Kryonaut 1g Packung (war bei meinem Kühlblock dabei) kein Jahr alt aber schon ziemlich hart aber noch nicht trocken angegeben mit 12,5W/m*K Industrielle Wärmeleitpaste angegeben mit 1,73W/m*K Wärmeleitmittel 20°C bis 35°C 20°C bis 50°C 20°C bis 100°C Luftspalt (0,01mm) 0,17 W/m*K X X Thermal Grizzly (0,05mm) alt 7,03 W/m*K 4,24 W/m*K 1,68 W/m*K Thermal Grizzly (0,05mm) 1g Packung 2,40 W/m*K 1,48 W/m*K 1,48 W/m*K Motoröl 15W40 0,48 W/m*K 0,38 W/m*K 0,24 W/m*K Industriepaste 3,58 W/m*K 1,97 W/m*K 1,32 W/m*K Alle Angaben mache ich nach bestem Wissen und Gewissen aber ich hafte natürlich nicht für etwaige Fehler, die mir bei der Messung unterlaufen sein könnten. Als nächstes möchte ich gern von euch wissen, welche Pasten am interessantesten zum testen sind. Ich werde mir auf jeden Fall frische Thermal Grizzly Kryonaut und Arctic MX5 besorgen. Aber wenn ihr noch interessante Pasten für mich habt, lasst es mich gerne wissen. In Zukunft soll mein Prüfaufbau das Steckbrett verlassen. Ich werde eine Platine und ein eigenes Netzteil mit interner Leistungsmessung ergänzen um die Genauigkeit und die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Falls ihr Ideen dazu habt auch immer her damit. Vielleicht hat ja sogar der eine oder andere an einem fertigen Produkt. Ich hoffe Ihr habt Spaß mit meinem kleinen Versuch und findet die Ergebnisse (die noch folgen werden) hilfreich. LG
  20. Eine Sache, die du versuchen könntest, um in den abgesicherten Modus zu kommen: Starte deinen PC neu und mach ihn während er noch hochfährt hart aus. Also Strom weg oder Einschalter lange drücken. Das ganze machst du mindestens drei mal. Windows verbucht das unter einem Fehlstart und wechselt nach drei Fehlstarts automatisch in den Reparaturmodus. Vielleicht bringt es was.
  21. Also ein hört sich sehr nach einem Elektrolyt Kondensator an. Die schließen sich nach ihrem Ableben auch häufig kurz, was deinen Fehler erklären würde. Das kannst du verhältnismäßig einfach sehen, wenn du das Board ausbaust. Defekte Kondensatoren sind in der Regel mehr oder weniger stark verformt. Wenn du den Übeltäter gefunden hast kannst du einen entsprechenden Ersatz bei z.B. Conrad oder Mouser kaufen. Das Aus- und wieder Einlöten ist natürlich nicht ganz trivial, aber bei Kondensatoren auch nicht zu kompliziert, da die nur zwei Kontaktflächen haben, mit denen sie am Board verlötet sind.
  22. Ich habe das tatsächlich schonmal bei meinem 17R1 gemacht. Es war auch von Erfolg gekrönt. Das schwierige ist, eine Bios-Datei zu finden. Denn soweit ich weiß kann man aus den Dell Bios Dateien keine flashbaren HEX-Files bekommen. Ich habe damals im Internet lange gesucht bis ich eine brauchbare Datei gefunden habe. Außerdem bietet es sich an einen neuen Winbond-Chip zu kaufen und einzulöten. Ist einfach eine sauberere Sache. Falls du @modarim das wirklich probieren willst kann ich ja nochmal ins Detail gehen. Aber ich sehe es genau wie @Sk0b0ld... Im externen flashen des Bios-Chips liegt wahrscheinlich die größte Erfolgschance. Hier ist der Thread mit meinem Problem. Vielleicht hilft dir das bei der Entscheidung.
  23. Also ganz Plug ans Play wird es nicht gehen. Um andere Karten zu benutzen außer die, die in das Gerät gehören, musst du zumindest den Grafiktreiber modden. Damit kannst du sowohl die 780m als auch die 880m einbauen. Aber auch bei der Karte kann es dann schwierig werden. Häufig musst du ein anderes vBios flashen. Außerdem können sich die Karten auch von der Hardware unterscheiden. Ist also nicht ganz einfach die richtige Karte zu bekommen.
  24. Ich hatte eine 880m bzw. zwei. Und ich kann @M18x-Oldie Nur zustimmen. Die Leistung liegt nur knapp über der 780m. Nur knappe 10%. Wenn du dein gutes Sample der 780m erwischst kannst du das ohne Probleme durch OC erreichen. Das OC Potenzial der 880m ist deutlich schlechter als bei der 780m. Bei der Temperatur hab ich nicht den direkten Vergleich, da ich zwei 880m im 18er hatte und eine 780m im 17er. Aber dir 880m lief immer knapp unter dem Temperaturlimit während die 780m maximal 78°C in meinen 17er erreicht hat. Ich würde aber trotzdem sagen, dass die 880m eine vernünftige Karte ist, wenn du sie zu einem fairen Preis bekommst.
  25. Das hatte ich in dem Thread noch garnicht gelesen. Hatte mich da nur zu Grafikkarte geäußert. Aber ja dann wirst du wahrscheinlich recht haben und der TS bezieht sich auf den M18xR2. Witziger Weise war das Gerät bei dem von dir verlinkten Thread richtig eingestellt.
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