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Eigenbau Gaming PC


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Er wird mir sicher noch zu laut sein. Aber die GPU wird nur maximal 70 Grad warm, da ist noch Luft nach oben für langsamer drehende Lüfter. ;)

Aber ob ich überhaupt (zusätzlich) nen Desktop will, steht auf nem anderen Blatt - mal sehen. Überwiegend ist es (seit langer Zeit) Neugierde. 

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Nach nur 6 Tagen ist gestern mein Corsair One i200 mit 11900k (werde aber AMD 5900x nehmen) und 3080 angekommen und ich bin ziemlich begeistert.

Die Pumpen laufen beide mit etwas unter 2000 RPM und der große Lüfter oben, welcher die warme Luft raustransportiert, läuft mit bis zu knapp 1500 RPM. Die Rede ist von Gaming unter Volllast (ohne Undervolting).

Mit UV bei +100 MHz Core (geht sicher noch mehr - je nach Chip halt), + 500 MHz Memory und einem 0,9v cap (bei dieser Spannung erreichen ja viele Chips stabil in etwa die stock-perfomance) laufen die beiden GPU-Lüfter, die dann eben erst später anspringen, auf 1500-1900 RPM, je nachdem wie lastig das Spiel ist bzw. welche Engine genutzt wird. Die UE4 Engine ist z.B. nochmal fordernder als die meisten anderen. Bei dieser können dann auch knapp 2300 RPM bei einem der beiden GPU-Lüfter und bis zu 69 Grad anliegen. Dort werden die 320W auf der GPU dann eben schon bei 0,8XXv erreicht. Bei anderen Spielen wird für 0,9v nur 220W gebraucht..., aber das sollte ja bekannt sein.

Je nach Spiel / Engine / Last dreht der große Lüfter oben auch nur mit z.B. 1300 RPM statt mit bis zu 1500 RPM (im Auslieferungszustand bzw. mit dem Standard-Profil).

Wer sein Spiel cappt und es so eingestellt, dass dieses fps-cap überwiegend gehalten werden kann, der wird wie immer (neben stabileren frametimes) mit besseren Temperaturen und/oder geringerer Lautstärke belohnt.

Die GPU-Temperatur bewegt sich bei den meisten Spielen mit dem 0,9er cap zwischen 60 und 65 Grad. Die CPU-Temperatur ist ebenfalls ähnlich.

Unterm Strich ist der Rechner leiser und kleiner als gedacht. Und auch toll verarbeitet - ein tolles Stück Hardware!

Natürlich hört er sich dabei sehr rauschig an, nochmal deutlich rauschiger als das Alienware Area 51m, welches zumindest für ein Laptop, ja auch schon sehr rauschig ist. Natürlich ist der Corsair PC insgesamt auch leiser als das Area 51m mit dem Standard-Silent-Profil (2500/2300 RPM). Mit dem 0,9ver cap ist der Corsair-PC ungefähr so laut wie das Area 51m mit ca. 2100 RPM (aber natürlich viel kühler und wie schon gesagt eben auch rauschiger). 

Bei wenig Last hört man ein leises Gurgeln, was bei Last dann aber nicht mehr hörbar ist. Da ich den PC eh nur für Gaming nutze stört mich das nicht. Möglicherweise ist auch etwas Luft im System.

Ich habe soeben zwei (benötige für zwei Häuser jeweils einen) mit 5900x und 3080 bestellt und freue mich mit diesen meine UHD-Monitore sowie TVs besser ausnutzen zu können. 😎 "Controller-Spiele" zocke ich mit 60 fps cap, und "Maus-Spiele" mit 90 fps, so schaff ich in bisher jedem Spiel UHD mit hohen Details. Die oben genannten Werte sind aber auch ohne fps-cap darstellbar bzw. in dieser range.

Beide Alienware Area 51m behalte ich aber trotzdem, einer ist nach wie vor für meine Frau fürs Coop-Gaming im Couchmaster und den anderen wird nächstes Jahr mein Sohn bekommen.

In einigen Jahren kann man dann alles aufeinmal verkaufen und neukaufen, da die 2080 im Area 51m in FHD natürlich nicht langsamer ist als die 3080 in UHD. Wenn man berücksichtigt, dass man bei UHD nicht so eine starke Kantenglättung (frisst viel Leistung) braucht ist die Leistung so ziemlich identisch.
So macht es dann irgendwann Sinn alles auf einmal zu ersetzen und nicht schon irgendwas zwischendurch.

Ich dachte ich müsste die Lüftersteuerung beim Corsair-PC selbst in die Hand nehmen - muss ich aber nicht. Es reicht einfach nur ein GPU-Undervolting durchzuführen und schon ist der PC für mich leise genug. Bei UE-Games ist er etwas lauter - quasi stock (da auch mit einem 0,9v cap hier die 320W auf der GPU erreicht werden) - aber immernoch ok. Eins kann ich sicher sagen: wohl fast alle oder alle Fertig-Systeme werden lauter (und gleichzeitig wohl auch größer) sein. Selbst mein selbstgebautes ITX-System (NR200) mit hochwertigen Noctua-Lüftern (auch auf GPU) war im Grunde nicht leiser.

Ja, für dieses Konzept/Design usw. zahlt man auch ordentlich. Mir ist es das aber wert.

Bearbeitet von Silentfan
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Kurzer Nachtrag (editieren geht leider nicht mehr):

Ich habe das GPU-UV jetzt entfernt und dafür ein reines OC gemacht (also GPU-Spannung zulassen bis zu über 1,05v - man kann aber natürlich auch bei z.B. 1,00v cappen, was OC-mäßig stabiler sein wird bei z.B. +100 MHz oder höher und immernoch für meist stabile knapp 2000 MHz reicht). So immernoch ausreichend leise, ansonsten nimmt man die Lüfter-Steuerung eben selbst in die Hand (Temperaturen hätten ja noch Spiel, je nach Geschmack). Der Vorteil hierbei ist, dass so in jedem Spiel die maximal mögliche Leistung anliegt (stock "Nvidia-Philosophie"). Manche Spiele / Spiele-Engines benötigen wie gesagt ja bekanntermaßen deutlich mehr GPU-Watt als andere. Wenn man auf 0,9v cappt, verliert man bei den Spielen, die wenig GPU-Watt verbrauchen (Breakpoint, Assassins Creed Reihe...) ordentlich Takt bzw. fps. Dort werden in UHD dann nur so 220-250W (bei maximal 0,9v) statt eben bis zu 320W verbraucht, daher drehen die Lüfter dort natürlich langsamer. Wenn man kein OC nutzt, unterscheiden sich Spannung und Takt sehr stark, so dass im Endergebnis dann immer über 300W gezogen werden. So ist es von der Geräuschkulisse natürlich einheitlicher und man verschenkt wie gesagt in keinem Spiel Leistung.

 

edit: 

O man, ganz vergessen dass man bei Desktops das Powerlimit ändern kann 😄

90% PL in Kombination mit + 100 MHz Core sorgt für:

  • Stock-Perfomance
  • ca. 10% weniger Energieverbrauch (und dadurch natürlich auch weniger Lüfter-RPM)

Und die Dynamik für die verschiedenen Spiel-Engines bleibt so natürlich auch erhalten.

Best practise. So hatte ich es auch bei meinem letzten Desktop - ganz vergessen.

Bearbeitet von Silentfan
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So, ich schicke die Corsairs zurück.

Das Säuseln / Kratzen der Pumpen ist scheinbar Stand der Technik (keine Luft mehr im System), und dass man keine 3090 mit 24 GB VRAM bekommen kann, ist auch schade. Zu viele Kompromisse für den Preis.

Ich warte nun erstmal bis sich der Markt entspannt und kaufe dann vielleicht (wieder) Einzelkomponenten. Dann gleich 5950x + 3090.

Vielleicht bleibts aber auch noch lange (alleine) beim Area 51m R1 🤪 (PS5 für Controller-/4k-/60fps-Titel is auch noch vorhanden).

Mal sehen.

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Vergiss nicht den Vos bei den a51ms zu erneuern. Hab letztens die Erinnerungsmail dafür bekommen ;)

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  • 2 Wochen später...

Hi Community, ich benötige mal bitte eure Hilfe. Ich habe eine MSI Suprim X 3090 und würde diese gerne undervolten. MSI AB habe ich, einige Selbstversuche habe ich schon gestartet aber irgendwie waren die nichts. Habe mit 0,85 V angefangen und 1800 Mhz, allerdings läuft er bei der 3DMark ins Power Limit und Voltage Limit. Auch mit 0,84V das selbe. Hat jemand Erfahrungen und kann mich hierbei unterstützen?

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Entweder Spannung weiter runter oder Powerlimit erhöhen. Mehr Optionen hast du nicht.

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Der Captain hat recht. :D An deiner Stelle würde ich wie folgt vorgehen: 

Lad dir furmark herunter. Da hast du eine konstante Last und kannst während die Karte unter Last ist deine Parameter anpassen. Dann gehst setzt du die Karte bei Stock Werten unter Last und senkst in kleinen Schritten deine Spannung ab, bis der Treiber oder der ganze Rechner abschmieren. Dann notierst du dir die Spannung und den Takt. Wenn du immernoch im Powerlimit warst und noch tiefer willst senkst du den Takt um vielleicht 200MHz und startest mit deiner ermittelten Minimalspannung und denkst diese wieder schrittweise bis zum Crash ab. Hast du dann deine Einstellung gefunden gibst du nochmal ein paar Millivolt oben drauf, damit die Karte stabil ist und testest es über längere Zeit im 3D Mark oder am besten im Spiel. Ist die Karte noch instabil gibst du solange ein bisschen mehr Spannung bis alles läuft. 

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Ich kann von einem fixen Undervolting bei der 3080/3090 nur abraten, es sei denn eine sehr hohe TDP ist vorhanden und dann auch ziemlich zwingend eine Wasserkühlung.

Denn 0,9 oder gar 0,95v oder sowas kriegt man nicht in jedem Spiel mit dieser Karte hin. Das Powerlimit ist einfach zu schnell voll. Mit einer 2080 (Ti) sah das noch anders aus, da konnte man oftmals 0,9v mit stock-Leistung in JEDEM Game haben. 

Ich habe eine MSI Gaming X Trio, also auch 370 bzw. 380W mit erhöhtem Powerlimit, und lasse sie mit einem reduzierten Powerlimit von 90 statt 100% laufen. Gleichzeitig gebe ich ein OC von 125 MHz dazu. 

Ergebnis: maximal 330-335W in allen Spielen bei stock-Perfomance. Je nach Chipgüte ist auch 150 MHz denkbar, vielleicht auch 85 statt 90% usw. - sowas muss man ja immer für jede Karte neu ausloten. Mir reicht es, wenn ich stock-Leistung habe und noch gleichzeitig Energie einspare. Um jedes MHz geht es mir nicht. Sonst würde ich die 125 MHz noch weiter nach oben setzen bzw. mehr testen. 

Vorteil bei dieser Methode: Die originale "Nvidia-Philosophie" bleibt erhalten, sprich egal welches Spiel / Engine = es wird immer die beste Leistung zur Verfügung gestellt, da nicht die Spannung und somit der Takt beschränkt werden. Natürlich ist die Spannung durch 90 statt 100% PL i.d.R. bzw. meistens aber niedriger als stock, klar.

Extrem-Beispiele:

1) Hellblade oder auch z.B. A Plagues Tale (Unreal 4 Engine):

- hier reichen die 370W gerade mal für rund 0,87v. Bei 350W reden wir von deutlich unter 0,85v, bei vielen Karten kommt auch nur noch knapp 0,8v zusammen

2) Assassins Creed Valhalla oder auch z.B. Farcry 5:

- hier reichen die 370W (sogar 350W) für 0,9X - 1,0Xv und somit deutlich mehr Takt

Sofern du nun z.B. auf fixe 0,8v (mehr könntest du eigentlich gar nicht nehmen) gehst, verschenkst du in den Spielen bzw. in den Engines, die wesentlich mehr Spannung/Takt zulassen, ordentlich Leistung. 

Weiterer Vorteil bei der Powerlimit-Reduzierungs-Methode (mit gleichzeitigem OC): du bist immer bei ca. 330W, egal in welchem Spiel und hast wie gesagt immer die bestmögliche Leistung. Somit auch immer das gleiche Lüfterverhalten.

Wegen ruhigen frametimes: am besten jedes Spiel entsprechend (mit RTSS) cappen, z.B. 60, 120, 144 (bzw. 57, 117, 141 mit G-Sync bzw. je nachdem wieviel Hz euer Display hat) oder wie auch immer. Dann das Spiel von den Grafikeinstellungen / von der Last her so einstellen, dass dieses cap überwiegend gehalten werden kann. So hast du absolut smoothes Gameplay und 300-335W bei stock-Leistung. 

 

Bearbeitet von Silentfan
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 @captn.ko @MrUniverse Schon mal den neuen CPU Benchmark von 3D-Mark ausprobiert? Ich leg mal mit meiner kleinen AIO vor. Sollte ja für euch mit 'ner Wakü kein Problem darstellen. 😉

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Link: 3D-Mark CPU Benchmark

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vor 8 Stunden schrieb Sk0b0ld:

Sollte ja für euch mit 'ner Wakü kein Problem darstellen. 😉

Du solltest doch wissen das die Kühlung nur an zweiter Stelle steht ;) Als erstes kommt die CPU. Wenn die nicht mitspielt nützt auch ne fette Wakü nichts weil es fast egal ist ob die CPU 60 oder 80 Grad im Benchmark hat. Und da auch deine AIO über 200w handeln kann, hat nur die Qualität der CPU (Takt und IF) noch eine wirkliche Auswirkung.

Die dicke Wakü ist nur im Alltag angenehmer weil nahezu lautlos, auch unter Last. Ob wir deinen Score übertreffen können liegt aber in dem Fall nur an der Güte der CPU.

Meine CPU hat zum Beispiel eine Wall bei 4700Mhz. Die habe ich Allcore auch mit Spannungskeule nicht im CB20 durchbekommen. 4650 laufen dafür überall schön kühl durch. Auch der IF hat ein Hole bei 3800Mhz. Die laufen gar nicht. 2066Mhz laufen dafür für Benchmarks ( Hat aber auch nichts mit der Kühlung zu tun).

Wenn der 3D Mark CPU Test aber nicht auf Ram anspricht werde ich zumindest nicht an deinem 4900Mhz Lauf vorbei kommen.

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vor 2 Stunden schrieb captn.ko:

Die dicke Wakü ist nur im Alltag angenehmer weil nahezu lautlos, auch unter Last.

Joa, ist auch richtig, wobei ich mit der AIO jetzt auch keine Probleme habe. Im Gaming, idle und daily-usage läuft die Pumpe immer auf dem Minimum. Dreh sie nur zum benchen auf. Wenn überhaupt, höre ich vielleicht mal die Lüfter, würde es aber keinesfalls als laut oder störend bezeichnen. Hab mir deswegen auch nur 140er Lüfter geholt. Da kannst du die großen Dinger auch schön langsam unter Last drehen lassen.

Von dem, was ich so kenne, ist ein Custom-Loop aber auch nicht immer lautlos. Brummende Pumpe, gurgelndes Wasser usw. kannst du genauso auch bei einem Custom-Loop haben. Ansonsten sehe ich das aber ähnlich, in der Regel, wenn alles sauber läuft, kann man es unter Last ruhiger angehen lassen und man hat den großen Vorteil, dass man die GPU unter Wasser setzen kann. Klasse, dann hat man ein schönes Silent-System und dann melden sich die Spulen 😄

 

vor 3 Stunden schrieb captn.ko:

Wenn der 3D Mark CPU Test aber nicht auf Ram anspricht werde ich zumindest nicht an deinem 4900Mhz Lauf vorbei kommen.

RAM interessiert nicht wirklich, genauso wie in CB. Gerade unsere beiden RAM-Settings werden sich kaum was nehmen. Übrigens habe ich mit konstant 48x gebencht. Die 49x oder was das sein soll, ist der Peak im Durchlauf mit den 2 Threads (siehe Bild). Keine Ahnung, warum der überhaupt hochgegangen ist. Würde mich echt wundern, wenn deine CPU nicht 48x all Core schafft. Boost hast du ja mit 5,1 Ghz angegeben, daher meine Vermutung. An der Stelle: Auf wie viel Kerne boosten die 5,1 Ghz bei dir denn?

Ich hatte den Benchmark auch auf 48,25x durchbekommen, jedoch ist das Ergebnis schlechter ausgefallen. Demnach kannst auch mit 47x einen besseren Score holen. Musst halt nur den Effective hochhalten, nur dass an Vcore nehmen, was du Minimum brauchst und LLC hochdrehen damit du im Vdroop keine Leistung verlierst.

edit,
was haut deine CPU denn im TS raus?

 

vor 3 Stunden schrieb captn.ko:

Und da auch deine AIO über 200w handeln kann, hat nur die Qualität der CPU (Takt und IF) noch eine wirkliche Auswirkung.

Ich hab's mittlerweile mit diversen Leuten aus HWLuxx ausprobiert. Die Kühlung ist zweitrangig, ja. Ich würde schon fast sagen drittrangig. Ab 240w (beim 5900X) aufwärts entsteht soviel Wärme, dass du es selbst mit'n TechN-Block und zwei MoRas nicht gekühlt bekommst. Die Heatdensity ist einfach zu hoch und die Kühlung bzw. der Wärmeübergang zu träge. Über Güte der Chips kann man sich wohl unterhalten, wobei das aus meiner Sicht nicht so entscheidend ist und eher vom Settings abhängt. Die Taktraten, die ich fahre, bekommen die meisten 5900x auch hin. Viel entscheidender ist, mit welchen Setting man die CPU durch die Benchmarks prügelt. Gerade die teuren Boards bieten dafür eine ideale Ausgangsbasis. Wenn 47,50x - 48,50x all Core nicht gehen, hängt das sehr oft vom Setting und nicht zwingend von der Güte der CPU ab.

Ich hatte die Vergleiche vor einiger Zeit auch mit PBO-Settings gemacht in CB. Letztendlich landet man mit'm 5900X bei einem PPT von 200w bei ca. 44,50x - 45,50x, völlig egal, ob du +25 oder +200 eingestellt hast. Hier mal ein Beispiel von CB R23 mit einem meiner PBO-Settings:

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Ein PBO-Setting ist erkennbar in der Beschreibung (@ 3,7 GHz) und Effective Clock von 4530 Mhz @ 198w. Das wird auch deine CPU schaffen, Kühlungstechnsich sowieso, aber ob der Score dann auch so hoch ausfällt, ist ne andere Sache.

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Ich hab den Benchmark mal ausprobiert. Hatte allerdings nur eine gute Stunde Zeit heute. Aber ich denke dafür kann sich mein Ergebnis sehen lassen. 

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Bei den Szenarien mit vielen belasteten Kernen kam ich nicht über 4800/4725. Ich denke aber, dass das zu machen ist. Ryzen verhält sich halt völlig anders als die Intel CPUs die ich gewöhnt bin. :D Es passiert sehr schnell, dass durch leicht erhöhte Spannung das System instabil wird. Bei Intel wär man nun mit dem Takt runter gegangen oder mit der Spannung hoch. Hier hats manchmal geholfen die Spannung gleich zu lassen und den Takt zu erhöhen. :D 

Bei ein bis zwei Threads kam ich bei 4950/4950 raus. Musste da aber schon gut die Spannung hoch drehen - aber das macht die CPU ja eh! 

Die Kühlung spielt hierbei tatsächlich fast keine Rolle, da die Belastung relativ gering ist. Ich habe die Lüfter so gelassen und nur die Pumpenkurve ein kleines bisschen aggressiver gemacht. Hatte damit Wassertemperaturen von um die 32°C aber es war eine schön leise Benchsession :D

Ich habe mich hierfür mal mit CTR 2.1 beschäftigt. Vielleicht würde ich über das Bios einen höheren Takt für den Multi stabil bekommen, aber der Single ist dann nicht mehr anpassbar. 

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Geschrieben (bearbeitet)

Den Benchmark finde ich interessant, da er auch CPUs mit unterschiedlicher Anzahl von Kernen besser vergleichbar macht.

Meine 3700X lieft mit 4,5 GHz All-Core bei 1.45 V, mit Ryzen Master Tool eingestellt. Da der 3D Mark CPU Benchmark nur sehr kurz ist, geht das gerade so mit meiner CPU. Stabil im Alltag ist das vermutlich nicht, da fahre ich das Standardprofil.

Für meine ältere Zen CPU mit weniger Takt und gerigeren IPC als bei den 5000er Ryzen CPUs ist es doch ein gutes Ergebnis, was ich in 10 Minuten erreicht habe. Eventuell geht mehr Takt oder weniger Spannung. Auch hab ich "nur" 3200 MHz RAM.

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Bearbeitet von einsteinchen
Typos, Ergänzung
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Wie erwartet. 

4.8 kacken mit 1.45v direkt ab. 4066mhz Ram bringen keine Punkte. 😅

Bis 8 Threads ca. 8% hinter dir @Sk0b0ld in den Singlecore Tests paar% drüber.  Screenshot spar ich mir

Mehr brauch ich gar nicht testen da mein Daily Setting gut läuft und meine CPU bei 4.7 ne Wall hat und wegen einem Benchmark fange ich nicht an die CPU samt Nebenspannungen neu auszuloten.  

hier hat deine CPU gewonnen 😁 GZ 

 

Bearbeitet von captn.ko
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vor 9 Stunden schrieb MrUniverse:

dass durch leicht erhöhte Spannung das System instabil wird.

Meiner Erfahrung nach, liegt das meist an zu niedriger Spannung. Die normale Range geht bis 1,5v (lt. AMD Specs) hoch. Hatte bei mir schon bis 1,52v gesehen.

 

vor 2 Stunden schrieb captn.ko:

4.8 kacken mit 1.45v direkt ab.

Ich hatte bei mir folgende Werte probiert, wobei ich jetzt nicht weiß wie viel Volt direkt an der CPU anliegend war. Meist ist eine kleine Differenz von VRM bis CPU, aber zumindest sahen meine BIOS-Settings wie folgt aus:

LLC --> Turbo (zweithöchste von 6 Einstellungen) sonst crasht es im vdroop
AMD Overclocking --> Disabled

48,25x @ 1,431v --> CRASH
48,25x @ 1,437v --> CRASH
48,25x @ 1,441v --> pass (aber Punkte schlechter)

48,00x @ 1,431v --> CRASH
48,00x @ 1,437v --> pass (bester Score)

 

vor 2 Stunden schrieb captn.ko:

in den Singlecore Tests paar% drüber.

Mit PBO sind's im 2 und 1 Thread-Test bei mir auch etwas besser, wobei ich hier nicht wirklich viel getestet habe. CPU boostet immerhin bis 5.125 MHz. 3D-Mark Link

 

vor 2 Stunden schrieb captn.ko:

und wegen einem Benchmark fange ich nicht an die CPU samt Nebenspannungen neu auszuloten.

hab ich bei mir noch nie für ein Benchmark gemacht. RAM usw. funktionieren mit daily Setting auch für OC.

 

vor 7 Stunden schrieb einsteinchen:

. Auch hab ich "nur" 3200 MHz RAM.

Wie gesagt, soll in dem Benchmark wohl nicht relevant sein. Zumindest was ich so von anderen gehört habe. Selbiges auch für CB.

 

vor 1 Stunde schrieb Silentfan:

Ich spare mir das Benchen dann mal mit meinem 5900x im Eco Mode.

Könntest du ja eigentlichen machen als Vergleich. Denke nicht, dass es so schlecht ausfallen wird. Die Werte, die ich mit'm 142w PPT gesehen habe, konnten sich wirklich sehen lassen.

--------------------

Übrigens, für die, die es interessiert. Ich habe mittlerweile LM drauf und ehrlich gesagt, lohnt sich's kaum. Maximal 2-3°C besser im besten Fall, wenn überhaupt. Teilweise fallen die Temperaturen nahezu gleich aus. Da fährt man mit MX-5 deutlich entspannter und günstiger. Ich warte aber noch ab. Lass erstmal das Kupfer sich ordentlich sättigen und dann sehen wir beim erneuten LM Repaste, ob noch was geht.

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Final Fantasy hat einen neuen Benchmark herausgebracht (Download-Link) Möchte einer vorlegen? Ich würde pauschal sagen benchen mit:

- 2560 x 1440p und MAX-Einstellungen oder

- 3840 x 2160 und MAX-Einstellungen

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Hab den günstigen dell qhd Monitor mal angestöpselt und er macht ne gute Figur fürs home office :)

https://www.rtings.com/monitor/reviews/dell/s2721dgf

Kabelsalat und leds muss ich noch aufräumen :) bis die mini led und oled monitore gpbstig kommen dauert es wohl noch.

20210720_162355.jpg

Bearbeitet von Nuestra
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Am 5.7.2021 um 11:49 schrieb Silentfan:

Ich kann von einem fixen Undervolting (einen niedrigeren Maximal-Spannungswert nutzen) bei der 3080/3090 nur abraten, es sei denn eine sehr hohe TDP ist vorhanden und dann auch ziemlich zwingend eine Wasserkühlung.

Ich muss hier zurückrudern, vorallem wenn man ein fps-cap nutzt: Ich bin jetzt von der PL-Reduktion auf eine niedrige Maximal-Spannung (0,8v) gewechselt.

Hintergrund ist, dass ich wie in einem vorherigen Post von mir schon erwähnt, ein fps-cap nutze, um einheitlichere frametimes (sowie einheitlichere Eingabelatenzen) zu haben. Außerdem nutze ich maximal 117 fps (wegen G-Sync drei fps weniger als die 120 Hz der Bildschirme). Meistens nutze ich jedoch 90 fps für Action-RPGs wie Diablo und Shooter wie CoD Cold War und 60 fps für typische „Controller-Games“.

Die Ersparnis in Watt ist - vorallem mit einem fps-cap - sehr hoch, weil bei z.B 75-80% Load (sinnvolle duchrschnittliche Load beim Gaming - Reserve für lastige Szenen) die GPU deutlich weniger Watt verbraucht. Bei stock oder Reduktion des PLs frisst die GPU ja fast immer gleich viel (wenn die Load geringer ist, steigt die Spannung und der Takt, was wiederum zu ähnlichem Verbrauch führt).

Ich habe mal sechs unterschiedliche Spiele bzw. Engines getestet und stelle euch nachfolgend die Ergebnisse rein.

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Da bei geringer Spannung (wozu 0,8v zählt) höheres OC (stabil) möglich ist als bei höheren Spannungen, ist der Leistungsverlust nicht ganz so tragisch. Der Leistungsverlust bewegt sich - was man der Tabelle entnehmen kann - bei meinen getesteten Spielen zwischen 3,6 und 7,1%, was nicht sondern viel ist, dafür wird gleichzeitig zwischen 28,7 und 33,3% an Energie eingespart. In den lastigsten Szenen, welche aber nicht so häufig wie durchschnittliche Szenen erscheinen, ist die Energieersparnis natürlich weniger hoch, aber immernoch ordentlich vorhanden. Lediglich in heftigen UE4-Games wie „A Plagues Tale“ verbraucht die 0,8v-Maximal-Methode in heftigen Last-Szenen etwas mehr an Energie als die PL-Reduktions-Setups, aber immernoch weniger als stock. Dafür wird man aber auch mit einem kleinen fps-plus belohnt.

Und 0,8v generiert natürlich deutlich weniger coil whine als höhere Spannungen.

Eins muss aber noch erwähnt werden, was ich schonmal glaube ich an anderer Stelle gemacht hatte: 0,8v schafft nicht jede 3090 in lastigen Games wie A Plagues Tale (UE4 Engine). Einige 3090 laufen schon bei 0,7Xv ins PL. Ich hatte mal eine MSI Ventus, da war das z.B. so. Dort bzw. bei 0,7Xv kann natürlich nur weniger Takt und somit weniger Leistung anliegen als bei 0,8v.

Insofern erübrigt sich auch die Frage, wieso ich nicht mehr als 0,8v genommen habe. Außerdem lässt sich +195 MHz bei über 0,8v als schlechter anwenden.

Vorallem für mein cap-setup mit 75-80% durchschnittlicher Load in Games (aber auch ohne cap) bietet die 0,8v-Maximal-Methode also viele Vorteile - zusammengefasst:

  • deutlich weniger Energieverbrauch in den meisten Fällen
  • dennoch kaum einen Leistungsverlust, in lastigen UE4-Games sogar ein kleines Plus, dafür dort aber auch mehr Energieverbrauch gegenüber den PL-Reduktions-Setups, jedoch immernoch weniger als stock
  • mit 0,8v kann meine Gaming X Trio mit 370W nicht ins PL laufen (was nur von Vorteil sein kann), weil beim Gaming maximal knapp 350W erreicht werden können. Schlechte frametimes können durch falsche Ingame-Settings aber natürlich immernoch zu Stande kommen
  • deutlich weniger coil whine
  • und natürlich hat man auch weniger Lastwechsel sowie Lastspitzen. Für mich persönlich ist dieser Punkt aber eher unwichtig (die Hardware ist dafür ausgelegt), aber ein Bonbon ist es allemal

Ansonsten: Die Tabelle spricht für sich. :)

 

edit:

- alle Tests wurden in UHD gemacht

- beim 0,8v Setup war nicht mal +250 MHz auf dem Speicher, gerade erst gesehen, bei den anderen Setups schon. Die Werte bzw. fps fürs 0,8v-Setup sind also noch (minimal) besser, obwohl +250 MHz auf dem Speicher wohl in diesen Tests bzw. bei dieser fps-range maximal 1 fps mehr bringen kann, was aber beispielsweise aus 6,X% schon 5,X% machen kann - wir wollen es aber mal nicht übertreiben...

- 1725 MHz @0,8v sind mit meinem Chip auf jeden Fall stabil, daher habe ich diesen Takt gewählt. Derzeit prüfe ich, ob 1770 - 1800 MHz auch noch absolut stabil sind (langfristig bei allen möglichen Spielen inkl. DLSS und RTX), was natürlich die fps nochmal minimal steigen lassen würde.

Bearbeitet von Silentfan
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Ah, kann nicht mehr editieren: Also meine MSI 3090 Gaming X Trio scheint auch mit 1800 MHz bei 0,8v stabil zu laufen. 100% bescheinigen würde ich das nicht, bisher macht es aber den Anschein. Mal abwarten über einen längeren Zeitraum - wie immer halt mit jedem neuen Chip.

1800 MHz statt 1725 MHz @0,8v bringen bei Cyberpunk 2077 4,4% mehr fps, wodurch die 7,1% Verlust auf nur noch 2,7% fallen. Bei AC Valhala sind es immerhin 1,3%, was die 6,1% auf 4,8% fallen lässt. Das ist schon etwas, insofern wollte ich es nicht unerwähnt lassen. Da viele Chips aber keine 1800 MHz dauerhaft stabil bei 0,8v schaffen, überarbeite ich die oben gepostete Tabelle / das Bild nicht und belasse es bei öfter realistischen 1725 MHz.

Fakt ist aber halt: Die geringen roten fps-Verlust-Werte können eben sogar noch etwas niedriger ausfallen - je nach Chip, klar - bei der hohen Energieersparnis wird man aber auch locker mit 1725 MHz bzw. den in der Tabelle zu findenden Werten zufrieden sein, sofern man Effizienz bzw. ein deutlich besseres Leistungs-zu-Verbrauchs-Verhältnis der absoluten Maximalleistung vorzieht.

Bearbeitet von Silentfan
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vor 12 Stunden schrieb Silentfan:

man aber auch locker mit 1725 MHz bzw. den in der Tabelle zu findenden Werten zufrieden sein, sofern man Effizienz bzw. ein deutlich besseres Leistungs-zu-Verbrauchs-Verhältnis der absoluten Maximalleistung vorzieht.

😁 Ich würde gern ein 650w Vbios flashen weil die 520w zu oft limitieren.😅 Ich ordne mich also eher bei letzterem ein 😄

Bearbeitet von captn.ko
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